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25.5.12
Lotsen im Übergang
Das
Deutsche Institut für Urbanistik veranstaltet am
14.-15.06.2012 eine Fachtagung zum Thema:
"Lotsen im Übergang" - Rahmenbedingungen und
Standards bei der Gestaltung von Übergängen bei
Pflegekindern.
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24.5.12
Hamburger Jugendämter
In
Hamburg sollen wieder die Jugendämter für die
Auswahl und Betreuung von Pflegeeltern zuständig
sein. Dies geht aus einem Entwurf eines
Eckpunktepapiers der Sozialbehörde hervor.
Die
Arbeit der freien Träger soll demnach erheblich
beschnitten werden. Sämtliche Mitarbeiter, die
sich dort bisher um die Eltern mit Kindern in
Dauerpflege gekümmert haben, sollen ab 2013 in
den Jugendämtern arbeiten.
mehr.
22.5.12
Tolle Entwicklung
Es war alles andere als
sicher, dass sich Petra so toll entwickeln
würde, dass sie nun sogar im kommenden Jahr ihr
Abitur machen wird. Schon gar nicht vor 14
Jahren, als die damals Vierjährige aus ihrer
elterlichen Wohnung herausgeholt wurde.
mehr.
21.5.12
Zuversicht
Die Berliner Morgenpost berichtet über Veronica
Hammer, die sich auf das Leben mit einem fremden
Kind vorbereitet: "Ich bin mir bewusst, dass es
schwierig wird", sagt sie. „Schließlich hat
jedes Pflegekind eine Vorgeschichte. Dafür habe
ich natürlich kein Patentrezept. Aber ich bin
total zuversichtlich und zweifele nicht daran,
dass ich das hinbekomme."
mehr.
16.5.12
Fachtag für Pflegfamilien
Aus Anlass des zehnjährigen Bestehens
veranstaltet PiB (Pflegekinder in Bremen) am
2.Juni einen Fachtag für Pflegeeltern und Paten.
In einem Vortrag referiert Frau Dr. Daniela
Reimer (Universität Siegen) über ihre bundesweit
beachtete Forschungsarbeit
„Pflegekinderstimmen". Darin geben (ehemalige)
Pflegekinder Auskunft über wertvolle Erfahrungen
in ihren Pflegefamilien, die auch im Rückblick
noch Bestand haben.
mehr.
14.5.12
Gerichtskosten
Das OLG hat am 3.4.12
entschieden, dass Pflegeeltern nur dann zur
Tragung von Gerichtskosten im Rahmen des § 1632
Abs. 4 BGB (Kosten des einstweiligen
Anordnungsverfahrens wegen einer
Verbleibensanordnung ) verpflichtet sind, wenn
diese die Aussichtslosigkeit des Verfahrens von
vornherein erkannt haben oder das Verfahren
durch grob schuldhaftes Verhalten veranlasst
haben.
11.5.12
Keine Sehnsucht nach der leiblichen Mutter
Der Wiesbadener Kurier berichtet über Lena
Sommer, die seit ihrem
sechsten
Lebensjahr in einer Pflegefamilie lebte und
jetzt eine eigene Wohnung bezogen hat. „In
Lenas Erinnerung waren die regelmäßigen Treffen
mit der Frau, die sie geboren hat, immer nur ein
Muss, keine Freude, nichts, was sie sich
wünschte. Seit sie 18 ist, hat sie ihre
leibliche Mutter nicht mehr sehen müssen.“
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10.5.12
Urteil des Bundesfinanzhofs
Der Bundesfinanzhof hat
entschieden, dass für die Annahme eines
Pflegekindschaftsverhältnisses i.S. von § 32
Abs. 1 Nr. 2 EStG Voraussetzung ist , dass der
Steuerpflichtige mit der Person "durch ein
familienähnliches, auf längere Dauer berechnetes
Band verbunden ist". Bei einer bereits
volljährigen Person lasse sich dies nur
unter
engen Voraussetzungen und bei Vorliegen ganz
besonderer Umstände begründen. So müsse die
Behinderung so schwer sein, dass der geistige
Zustand des Behinderten dem typischen
Entwicklungsstand einer noch minderjährigen
Person entspreche. Die Wohn- und
Lebensverhältnisse der behinderten Person
müssten den Verhältnissen leiblicher Kinder
vergleichbar sein und eine Zugehörigkeit der
behinderten Person zur Familie widerspiegeln
(BFH 3. Senat, vom 09.02.2012, Az: III R 15/09)
7.5.12
Österreich
Auch bei den österreichischen Jugendämtern
landen immer mehr Fälle von
verwahrlosten oder misshandelten Kindern.
„Im Vergleich zum Jahr 2010 sind die
Gefährdungsabklärungen zu 100 Prozent gestiegen.
Das heißt, wir haben 2011 zirka 140
Gefährdungsabklärungen durchgeführt. Und heuer
ist es so, dass bereits im ersten Quartal 52
Meldungen eingelangt sind“, sagt der Leiter
eines Jugendamtes im Bezirk Salzburg.
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4.5.12
Kindergeld
Der BFH hat die Voraussetzungen
präzisiert, unter denen eine in den Haushalt
aufgenommene volljährige geistig behinderte
Person als Pflegekind angesehen wird.
mehr.
2.5.12
Gewalt lässt Kinder schneller altern
Britische und US-amerikanische Forscher haben
nachgewiesen, dass Kinder schneller altern, wenn
sie häuslicher Gewalt, Mobbing oder
Misshandlungen ausgesetzt sind. Der Effekt ist
schon im Alter zwischen fünf und zehn Jahren
nachweisbar.
mehr.
30.4.12
"Wahrer Wert": Familie
Im Jahr 2011 musste die Polizei in Berlin 580 Mal
wegen der Verletzung der Fürsorge- und
Aufsichtspflicht einschreiten. In weiteren 491
Fällen mussten die Beamten wegen Misshandlung
von Schutzbefohlenen ermitteln. Nirgendwo in
Deutschland gibt es so viele Fälle von
verwahrlosten, misshandelten Kindern wie in
Berlin. Angelika Dietrich hilft als
Pflegemutter, Kindern Geborgenheit zu geben. Ob
es sieben Kinder waren oder mehr, die in den
vergangenen fünf Jahren bei ihr gelebt haben,
weiß sie gar nicht mehr genau.
mehr.
25.4.12
Forchheim
Der Pflegekinderdienst des Landratsamtes
Forchheim lädt zu einem Informationsabend
„Familienpflege und Adoption“ am Mittwoch, 2.
Mai 2012, um 19.30 Uhr in St. Gereon, Am
Streckerplatz 3, in 91301 Forchheim ein.
24.4.12
Rechtsprechung
In einem Verfahren,
über das das OLG Celle zu entscheiden hatte, war
der Kindesmutter die elterliche Sorge für ihr
Kind vorläufig entzogen und auf das Jugendamt
als Vormund übertragen worden. Das Kind lebte
dann in einer Pflegefamilie, der Aufenthaltsort
des Kindes war der Kindesmutter nicht bekannt.
Die Mutter begehrte daraufhin Einsichtnahme in
die vorliegende Vormundschaftsakte. Dies wurde
ihr verweigert. Das OLG entschied, dass die
Entscheidung über das Akteneinsichtsgesuch eines
nicht an dem Verfahren beteiligten Dritten kein
Justizverwaltungsakt gemäß § 23 EGGVG ist,
sondern ein Akt der Rechtsprechung. Als eine das
Einsichtsgesuch des Dritten abschließend
bescheidende Endentscheidung i.S. des § 58 Abs.
1 FamFG ist diese mit der Beschwerde anfechtbar.
(OLG Celle Az:10 UF 283/11)
20.4.12
Offenbach
In Hessen vermittelt das Offenbacher Jugendamt
laut Statistik die wenigsten Kinder in
Pflegefamilien. „Unser erstes Ziel ist es nicht,
Kinder in Pflegefamilien zu vermitteln“, sagt
Hermann Dorenburg vom Offenbacher Jugendamt.
Denn grundsätzlich könne man nicht sagen, dass
eine Pflegefamilie immer das Beste für ein Kind
sei.
mehr.
17.4.12
Glückliche Kinder in Pflegefamilien
Seit 2006 stieg die Zahl der
Kinder, die in Heimen, betreuten Wohnformen oder
Pflegefamilien untergebracht, auf rund 130.000.
Nun untersucht eine Studie, welche Standards
eingeführt werden sollten.
mehr.
16.4.12
Immer mehr Hamburger wollen ein Pflegekind
Seit dem Tod der elfjährigen Chantal, die bei
Pflegeeltern an einer Methadonvergiftung starb,
wollen immer mehr Hamburger ein Pflegekind bei
sich aufnehmen. ´Die Zahl der Anfragen ist
gestiegen`, sagt Hildegard Fürschütte, Leiterin
einer Pflegeelternschule.
mehr.
3.4.12
Babyklappe
Bundesfamilienministerin Kristina Schröder will die
anonyme Kindsabgabe schrittweise eindämmen. Es
sollen keine neuen Babyklappen zugelassen
werden, für bestehende sollen neue Regeln
gelten.
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2.4.12
Jahrestagung
Vom 15.05.2012 bis 16.05.2012 findet die
Jahrestagung Vollzeitpflege Baden-Württemberg
statt. Die Veranstaltung richtet sich an
Sozialpädagogische Fachkräfte und beschäftigt
sich mit den Lebenssituationen von
Pflegekindern. Es wird aufgezeigt, wie Kinder
und Jugendliche angemessen in Entscheidungen
über ihre Unterbringung außerhalb der eigenen
Familie eingebunden werden können.
mehr.
29.3.12
Erstattungsanspruch
Das VG Magdeburg hat
entschieden, dass dem Erstattungsberechtigten im
Rahmen eines Erstattungsanspruchs nach § 89 a
SGB VIII auch der Ersatz zusätzlich zur Leistung
von Pflegegeld übernommener Elternbeiträge für
den Besuch einer Kindertagesstätte durch das
Pflegekind zusteht, denn Elternbeiträge sind
nicht Bestandteil der monatlichen Grundbetrags
oder des Erziehungsgeldes nach § 39 SGB VIII.
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27.3.12
Demnächst im Fernsehen
Am 1.4.12 auf 3Sat: "Kleinstheim",
eine Doku über ein Wohnprojekt über Jugendliche
aus Problemfamilien.
mehr.
26.3.12
Aktuelle Entscheidung des
Bundesverfassungsgerichts
Das Bundesverfassungsgericht hat am 28.2.12
entschieden dass Kinder gegen den Willen des
Sorgeberechtigten nur aufgrund eines Gesetzes
von der Familie getrennt werden dürfen, wenn die
Erziehungsberechtigten versagen oder wenn die
Kinder aus anderen Gründen zu verwahrlosen
drohen. Das elterliche Fehlverhalten muss dabei
ein solches Ausmaß erreichen, dass das Kind bei
einem Verbleiben in der Familie in seinem
körperlichen, geistigen oder seelischen Wohl
nachhaltig gefährdet ist. Für den Entzug des
Sorgerechts reicht nicht eine irgendwie geartete
Kindeswohlgefährdung aus; vielmehr muss eine
erhebliche Schädigung mit ziemlicher Sicherheit
zu erwarten sein. Zudem darf Eltern das
Sorgerecht für ihre Kinder nur unter strikter
Beachtung des Grundsatzes der
Verhältnismäßigkeit entzogen werden. Daher muss
der Staat nach Möglichkeit versuchen, durch
helfende, unterstützende, auf Herstellung oder
Wiederherstellung eines verantwortungsgerechten
Verhaltens der leiblichen Eltern gerichtete
Maßnahmen sein Ziel zu erreichen.
23.3.12
Informationsabend in Kassel
Am
28. März 2012, um 19 Uhr findet im kleinen
Sitzungssaal im Galeriegeschoss des Kreishauses
in der Wilhelmshöher Allee 19-21 ein
Informationsabend statt, an dem über die
Aufnahme von Pflegekindern informiert wird.
"Besonders erwünscht sind Familien, die die
Möglichkeit bieten, auch Geschwister, ältere
Kinder oder Kinder mit sonderpädagogischem
Bedarf aufzunehmen", erläutert Thomas Strecker
von der Fachstelle Pflegekinder.
mehr.
19.3.12
Nie bereut
„Nachdem wir die Bereitschaft geäußert haben,
Pflegeeltern zu werden, mussten wir ein Jahr
warten“, sagen Markus und Vanessa Schiffer. „Wir
haben die Entscheidung keine Sekunde bereut.“
mehr.
16.3.12
ADHS
Kanadische Forscher fanden in einer Studie mit
fast einer Million Grundschulkindern heraus,
dass bei früh eingeschulten Kindern besonders
häufig eine Aufmerksamkeitsstörung ADHS
diagnostiziert wird. Die Studie zeigte, dass
diese Kinder um 39 Prozent wahrscheinlicher mit
ADHS diagnostiziert und sogar zu 48 Prozent eher
mit Medikamenten behandelt werden.
mehr.
15.3.12
Unberücksichtigt trotz Mangel an Pflegeeltern
Seit neun Jahren ist ein Eichsfelder Ehepaar als
Pflegefamilie registriert. Jetzt ist es
enttäuscht, weil es nicht mehr berücksichtigt
wird, obwohl fast überall in Thüringen
Pflegefamilien gesucht werden.
mehr.
12.3.12
Pflegeeltern in Essen
Die Zeitung „Der Westen“ berichtet darüber, dass
Pflegeeltern in Essen deutlich schlechter
entlohnt werden als Pflegeeltern in anderen
Kommunen.
mehr.
9.3.12
Heute im Fernsehen
Heute im Fernsehen: Panorama:
Kampf ums Pflegekind"
mehr.
8.3.12
Bundesverband behinderter Pflegekinder
Der Bundesverband behinderter
Pflegekinder hat gefordert, den Generalverdacht
gegen Pflegeeltern abzustellen. Auch die
Fachkompetenz der freien Träger sei nicht länger
anzuzweifeln.
mehr.
7.3.12
Wie ein Haus aus Karten
Kristin Feireiss, Nichte von
Versandhaus-Gründer Neckermann, schrieb ein Buch
über ihre Pflegefamilie.
mehr.
6.3.12
München zieht Fragebogen zurück
Ein Fragebogen des Münchener Jugendamtes, mit
dem schwule und lesbische Bewerber für ein
Pflegekind über ihre Partnerschaft befragt
werden, ist zurückgezogen worden.
mehr.
5.3.12
FAS-Seminar
Am 04.05. veranstaltet die Rostocker
Pflegeinitiative ein Seminar zum Thema
„Pflegekinder Alkohol – und / oder
drogenabhängige Eltern, FAS-Syndrom“
in Rostock. Referent
ist der Kinderarzt und Leiter des FAS
Beratungszentrums Prof. Dr. med. Spohr.
mehr.
2.3.12
Düsseldorf
In Düsseldorf muss das Jugendamt immer mehr Kinder aus
den Familien holen. So wurden 2011 genau 655
Kinder und Jugendliche aufgenommen werden. 2010
waren es noch 482.
mehr.
28.2.12
Günter Jauch
Günther Jauch beschäftigte sich am Sonntagabend
in der ARD mit dem Thema "Hilfeschreie, die
niemand hört - wer versagt beim Kinderschutz?"
Die Sendung ist in der ARD – Mediathek abrufbar.
mehr.
28.2.12
Pflegefamilien in Thüringen
In
Thüringen leben mehr Kinder in Pflegefamilien
als in Heimen. Nach Angaben des Statistischen
Landesamts lebten im Jahr 2010 1.181 Kinder in
Thüringer Heimen während
1.274 bei Pflegeeltern untergebracht
waren.
mehr.
27.2.12
Resilienzforschung in Freiburg
Für seine von der Deutschen Forschungsgemeinschaft mit
einer halben Million Euro ausgestattete
Stressreaktionsstudie
sucht
das Institut für Psychologie noch
Studienteilnehmer. Männer und Frauen mit
traumatischen Kindheitserfahrungen, die jedoch
derzeit nicht in ärztlicher oder
psychotherapeutischer Behandlung sind, werden
gebeten, sich bei Interesse unter 0761/203-97749
zu melden oder eine E-mail an die Adresse:
marion.schwaiger@psychologie.uni- freiburg.de
zu schreiben.
24.2.12
"Nestwärme einer Familie geben"
Staatssekretärin Sigrid Klebba von der
Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und
Wissenschaft über die Suche nach Pflegefamilien
in Berlin.
mehr.
23.2.12 Trauma -
Spezialambulanz in Dresden
Das Uniklinikum Dresden hat
eine Trauma-Spezialambulanz für Kinder eröffnet,
in der
Betroffenen eine
hochqualifizierte Diagnostik und Therapie nach
traumatisierenden Erlebnissen geboten wird.
mehr.
20.2.12 Hamburg
In Hamburg haben die Behörden bei der
Überprüfung aller Akten der 1391 Pflegekinder
insgesamt 40 Hinweise auf mögliche
Drogenprobleme in den Familien gefunden.
mehr.
16.2.12
Die Zeit
Die "Zeit" berichtet: "Pflegekinder brauchen
verlässliche Beziehungen".
mehr.
14.2.12
Herausnahme aus der Pflegefamilie
Nach zwei Entscheidungen des Amtsgerichts
Hildesheim und des Verwaltungsgerichts Göttingen
dürfen Pflegekinder von Jugendämtern auch ohne
vorherige Rücksprache und Zustimmung der
Pflegeeltern aus einer Pflegefamilie
herausgenommen werden.
mehr.
13.2.12
"Du musst dich völlig zurücknehmen"
"Als Pflegefamilie musst du dich völlig
zurücknehmen und hast praktisch keine Rechte",
sagt die Pflegemutter Karen Wegner. Trotzdem hat
sie in ihre Familie in den vergangenen Jahren
neun Pflegekinder hat aufgenommen. Einige von
ihnen haben eine gute Entwicklung genommen,
andere nicht.
mehr.
9.2.12
Aktuelles Urteil zur Verbleibensanordnung
Saarländisches Obergericht:
Hat ein Kind mehrere
Jahre in einer Pflegefamilie gelebt und äußert
es bei seiner Anhörung über die Verlängerung
einer Verbleibensanordnung zugunsten der
Pflegeeltern den Willen, zu seinen leiblichen
Eltern zurückkehren zu wollen, ist diese
Willensäußerung als Ausdruck des wachsenden
Bedürfnisses und der zunehmenden Fähigkeit zur
Selbstbestimmung und stabiler Bindungen zu
seinen leiblichen Eltern zu berücksichtigen.
Diesem Bindungswillen ist nachzukommen.
mehr.
6.2.12
Behörden in Hamburg
Nach dem Tod eines Pflegekindes in Hamburg fragt
die Welt: "Es geht um die Frage, warum ein 200
Millionen Euro teures Jugendhilfe-System versagt
und Kinder in der Hölle lässt."
mehr.
3.2.12
Stammtisch in Lübeck
In Lübeck bietet der Pflegekinderdienst einen
offenen Stammtisch für interessierte
Pflegepersonen an. Treffpunkt ist „Das kleine
Steakhaus“, Herrendamm 2-4, 2356 Lübeck. Die
Treffen sind jeweils am letzten Donnerstag eines
Monats um 19 Uhr.
2.2.12
Hirnwachstum
Bei Kleinkindern, die viel mütterliche
Unterstützung und Liebe erfahren , wächst das
Gehirn schneller und besser, berichten
amerikanische Forscher der Washington University
in St. Louis in der Fachzeitschrift „Proceedings
of the National Academy of Sciences“.
Frühkindliche Emotionale Zuwendung stärkt die
kognitive Entwicklung und das spätere
Sozialverhalten. Ohne genügend Mutterliebe
bleibt die emotionale Reife vielfach auf der
Strecke. Die Folgen sind
Verhaltensauffälligkeiten und seelische
Störungen, so die Experten.
mehr.
1.2.12
Hamburger Dilettanten
In einem Interview mit der "Welt" versucht der
Hamburger Bezirksamtsleiter Markus Schreiber zu
erklären, wieso ein unter der Obhut des
Jugendamts stehendes Mädchen sterben musste.
Das Kind war in der
Pflegefamilie untergebracht worden, obwohl es
dort kein Zimmer, keinen Schrank und kein Bett
für das Kind gab und der Behörde die kriminelle
Vergangenheit der Pflegeeltern bekannt war.
mehr.
30.1.12
Tödliche Fehler im System
Innerhalb von drei Jahren starben in Wilhelmsburg zwei
Kinder, die unter der Obhut des Jugendamtes
standen. Zwei Amtsvormünder des Jugendamtes
kamen jeden Monat bei der Pflegefamilie von
Chantal vorbei, eine Fachberatung stand bereit.
Zwei Mal pro Jahr gab es ein Beratungsgespräch
mit der Familie, dem Jugendamt und allen
Fachkräften. Doch keiner hat gemerkt, unter
welchen katastrophalen Bedingungen das Mädchen
leben musste.
mehr.
27.1.12
ADHS
Die Ärztezeitung berichtet
über die Wirkung von
Physiotherapie und
Neurofeedbacktraining auf Kinder mit ADHS.
25.1.12
EGMR - Urteil
Vier Jahre stritten Eltern
und Pflegeeltern um ein Kind - Dafür wurde
Österreich nun vom Europäischen
Menschenrechtsgerichtshof verurteilt.
mehr.
24.1.12
Elfjähriges Pflegekind stirbt an
Methadon-Vergiftung
Ein elfjähriges Mädchen ist in
Hamburg-Wilhelmsburg an einer Vergiftung mit der
Heroin-Ersatzdroge Methadon gestorben. Im Visier
der Ermittlungen: Die Pflegeeltern und der
leibliche Vater.
mehr.
23.1.12
Gleichgeschlechtliche Pflegefamilien
Die Badische Zeitung berichtet über schwule und
lesbische Pflegeeltern.
mehr.
19.1.12
Kindergeldanspruch
In einer aktuellen Entscheidung hat sich das
Finanzgericht München mit der Frage beschäftigt,
ob der Kindergeldanspruch für das Pflegekind den
Pflegeeltern oder den leiblichen Eltern zusteht.
mehr.
18.1.12
Voraussetzungen für Pflegefamilien
Die Thüringer Allgemeine Zeitung beschäftigt sich mit
den Voraussetzungen, die Pflegefamilien erfüllen
müssen.
mehr.
16.1.12
Kein Kindergeldzuschlag für Pflegekinder
Familien erhalten für die Aufnahme von Pflegekindern
von der Familienkasse keinen Kinderzuschlag. Das
aufgestockte Kindergeld können Eltern mit
geringem Einkommen nur für leibliche oder
adoptierte Kinder beanspruchen, entschied das
Landessozialgericht (LSG) Baden-Württemberg in
Stuttgart am 12. Januar 2012 (Az.: L 13 AS
1206/10).
mehr.
13.1.12
Aktuelle Entscheidung des OVG Bremen
Ein Pflegekind lebte seit dem Tod seiner
alleinerziehenden Mutter in Pflege bei seinem
Bruder. Die Mutter hatte diesem 10.000,00 DM
hinterlassen, die durch Anlage des Vermögens bis
zur Volljährigkeit des Pflegekindes auf 7.990,97
Euro angewachsen waren. Ach Volljährigkeit des
Pflegekindes lehnte die zuständige Behörde bis
auf weiteres die Zahlung von Pflegegeld ab.
Zunächst sei das das Vermögen von 7.990,97 Euro
abzüglich des Selbstbehalts von 2.600,00 Euro
einzusetzen. Das OVG Bremen bestätigte diese
Auffassung.
mehr.
12.1.12
Die Bild
Die „Bild“ berichtet, dass ein Pflegeelternpaar
aus Zeitz jahrelang seine Pflegekinder
ausgebeutet und gequält habe.
mehr.
11.1.12
Armut erhöht das ADHS-Riskio
In einer
US-amerikanischen Studie wurden 212 Kinder im
Alter von drei bis vier Jahren mit einer
Folgeuntersuchung im Alter von sechs Jahren
untersucht. Es konnte gezeigt werden, dass
Kinder von Müttern mit Gestationsdiabetes oder
einem niedrigen sozioökonomischen Status doppelt
so häufig Symptome wie Unaufmerksamkeit,
niedrigere IQ-Werte sowie einen geringen
Wortschatz zeigten als in der Vergleichsgruppe.
Lagen beide Faktoren kombiniert vor, war das
Risiko, an ADHS zu erkranken, sogar 14-fach
höher.
mehr.
10.1.12
Treffen in Büdingen
Der Fachservice Pflegefamilie der Evangelischen
Familien-Bildungsstätte Wetterau lädt
Pflegeeltern, zu einem Erfahrungsaustausch nach
Büdingen ein. Das Treffen findet am 11. Januar
in den Räumen der Familien-Bildungsstätte
(Bahnhofstraße 29) statt. Beginn ist um 20 Uhr.
Anmeldung unter 06042/979472.
9.1.12
Volljährigkeit von Pflegekindern
Mit dem 18. Geburtstag fällt die Unterstützung
des Jugendamts meist weg. Eine Berlinerin
erzählt der Berliner Morgenpost von ihrem
Behördenmarathon.
mehr.
20.12.11
Namensänderung bei Pflegekindern
Wenn eine Namensänderung das Wohl des Kindes
fördert und überwiegende Interessen an der
Beibehaltung des Namens nicht entgegenstehen,
ist regelmäßig der Familienname eines
Pflegekindes, das sich in Dauerpflege befindet
und unter pflegeelterlicher Vormundschaft
aufwächst, dem der Pflegeeltern anzugleichen.
(VG Freiburg, Urteil vom 10. November 2011 – 4 K
160/11)
20.12.11
Kritik an Jugendamt
Fast drei Jahre lang durften deine junge Mutter
und ihre kleine Tochter einander kaum sehen.
Zuerst gab es ein wochenlanges Besuchsverbot,
zuletzt Besuche nur alle zwei Wochen für vier
Stunden. Die Mutter musste für Besuche zahlen
und stand dabei unter Beobachtung. Nun hat ein
Gericht festgestellt, dass ein festgestelltes
emotionales Entwicklungsdefizit des Kindes nicht
die Folge von Vernachlässigung gewesen ist -
sondern die Folge der Trennung von Mutter und
Kind durch das Jugendamt.
mehr.
9.12.11
Kindesmisshandlung hinterlässt dauerhafte Spuren
im Gehirn
Das Ärzteblatt berichtet über eine aktuelle
Studie, wonach Kindesmisshandlung offenbar tiefe
Spuren im Gehirn hinterlässt. Sie waren in einer
Studie auch im Teenageralter nachweisbar, selbst
wenn diese klinisch unauffällig waren.
mehr.
7.12.11
Traumatisierte Kinder
Nach einer Studie britischer Wissenschaftler
reagieren Gehirne von misshandelten Kindern
ähnlich wie die von Soldaten, die im
Kriegseinsatz waren. Wenn Gefahr droht, setzen
sowohl in den Köpfen der Kinder als auch in
denen der kriegserfahrenen Armeemitglieder die
gleichen Mechanismen ein.
mehr.
6.12.11
"Es war Liebe auf den ersten Blick"
Als
Marc das erste Mal nach Hause kam, war er
bereits fünf Jahre alt. „Ist das jetzt mein
Zuhause?“, fragte der Fünfjährige. „Ja“, sagten
die Schmidts, seine Pflegeeltern.
mehr.
5.12.11
Niedersachsen
Die Städte in Niedersachsen werben ständig um
neue Pflegeeltern, die bereit sind,
vernachlässigte oder misshandelte Kinder
dauerhaft bei sich aufzunehmen. Die Suche nach
geeigneten Familien wird zusehends schwieriger.
mehr.
2.12.11
Klage gegen Jugendamt
Ist das Jugendamt Amberg-Sulzbach seinem Auftrag
nachgekommen oder hat es ein Leben zerstört? Auf
Veranlassung des Jugendamts kam Sven zuerst in
eine Psychiatrie, dann ins Heim.
Der heute
19-Jährige hat jetzt die Behörde auf
Schadenersatz verklagt: Er sei schwer geschädigt
worden.
mehr.
1.12.11
Veranstaltung im Kreis Olpe
Pflegefamilie? Was ist das? Unter dieser
Fragestellung möchte sich der neue
Pflegekinderdienst für den Kreis Olpe "Viento"
vorstellen. Referentin ist Tanja Maaßen,
Dipl.-Sozialarbeiterin PKD "Viento". Die
Veranstaltung findet statt am Mittwoch, 7.
Dezember um 19.30 Uhr bei AufWind, Attendorn.
30.11.11
Verdingkinder in der Schweiz
Der Tagesanzeiger:
"Nicht
für jedes Verdingkind war das Leben eine Hölle.
Es gab zahlreiche Männer und Frauen, die sich um
ihre «fremden» Schützlinge wie um den eigenen
Nachwuchs kümmerten.
mehr.
28.11.11
Antipsychotika
Eine Untersuchung
an amerikanischen Pflegekindern hat gezeigt,
dass viele von ihnen starke Antipsychotika
verschrieben bekommen. Die Zahl der
Verschreibungen ist doppelt so hoch wie bei
anderen Kindern.
mehr.
25.11.11
Lebenslange Haft für Pflegemutter
Die Pflegemutter
der in der Badewanne ertränkten Anna ist zu
einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt worden.
Das Bonner Schwurgericht
befand die 52-Jährige außerdem der Misshandlung
von Schutzbefohlenen und Freiheitsberaubung mit
Todesfolge für schuldig.
mehr.
23.11.11Sachaufwandsentschädigung
Tageseltern, die
Leistungen nach Hartz-4 erhalten, sollen ab 2012
auch die sogenannte Sachaufwandsentschädigung
als Einkommen angeben.
mehr.
21.11.11Schweiz:
Kein Netz für Pflegekinder
Die Zahl der privaten
Organisationen, die Platzierungen von Kindern
und Jugendlichen vornehmen, hat in den letzten
Jahren zugenommen. Es gibt dafür allerdings
keine gesetzlichen Grundlagen und verbindlichen
Qualitätskontrollen.
mehr.
17.11.11Schlafstörungen
können Hyperaktivität auslösen
In Deutschland werden Aufmerksamkeits- und
Hyperaktivitätsstörungen bei Kindern oft falsch
diagnostiziert. Die eigentliche Ursache kann
auch eine Schlafstörung sein.
mehr.
16.11.11
Drogenabhängige Eltern
Nach dem Jahresbericht der Drogenbeauftragten
leben 30.000 bis 60.000 Kinder bei
drogenabhängigen Eltern, 2,65 Millionen Mädchen
und Jungen haben alkoholkranke Eltern.
mehr.
15.11.11
"Es ist nicht einfach"
Pflegekinder aufzunehmen, ist nicht einfach,
betont Regina Wißmann-Hähnle vom
Pflegekinderdienst des Landratsamtes
Ludwigsburg. "Unsere Kinder laufen nicht
nebenher, Liebe allein reicht nicht", sagt sie
ganz klar. Denn viele von ihnen seien
traumatisiert, weil ihre leiblichen Eltern ihre
Bedürfnisse nicht erkennen: "Sie schwingen nicht
mit".
mehr.
14.11.11
Saarländische Jugendhilfe
In der Kinder- und Jugendhilfe des
Saarlandes sind auf absehbare Zeit keine
Einsparungen möglich. Diesen Schluss legen erste
Ergebnisse einer Studie des Instituts für
Sozialpädagogische Forschung in Mainz nahe, das
gegenwärtig im Auftrag des Sozialministeriums,
des Landkreistags und der saarländischen
Jugendämter erstellt wird.
mehr.
9.11.11
Schweiz: "Vom Verdingkind zum Pflegekind"
Verdingkinder gehören zur
Schweizer Vergangenheit. Viele von ihnen
erlebten keine gute Kindheit. Heute wachsen
tausende Pflegekinder fernab ihrer leiblichen
Eltern auf. Haben sie es besser?
mehr.
8.11.11
Staaaatsanwalt beantragt lebenslange Haft für
Pflegemutter
Die neunjährige Anna war im Juli 2010 gestorben,
nachdem sie in der Badewanne unter Wasser
gedrückt worden war. Die Staatsanwaltschaft hat
nun eine lebenslange Freiheitsstrafe für die
angeklagte Pflegemutter beantragt.
mehr.
4.11.11
Abschied von Riccarda
Fast drei Jahre lebte Riccarda als
Pflegekind
bei Familie B. Die Berliner Morgenpost berichtet
darüber, unter welchen Bedingungen das Kind
wieder zurück zu seinen leiblichen Eltern muss.
mehr.
2.11.11
Zwei Mütter für Ashanti
Die Sächsische Zeitung berichtet über
Pflegeeltern und leibliche Eltern und fragt:
"Geht das, die Liebe zu einem Kind zu teilen?"
mehr.
27.10.11
Pflegevater aus Leidenschaft
Seit dreißig Jahren hat Matthias Schubert keinen
Abend mit seiner Frau allein. Dennoch ist er
Pflegevater mit Leidenschaft: „Es ist wichtig,
dass die Kinder spüren, dass sie jemand lieb
hat.“
mehr.
25.10.11
Popstar Seal
"Meine Mutter gab mich weg, als ich noch ein
Baby war. Als ich vier Jahre alt war, kam sie
zurück, um mich mitzunehmen. Das war falsch -
wenn du dein Kind weggibst, verwirkst du dein
Recht darauf, es dir zurückzuholen."
mehr.
24.10.11
Immer häufiger bekommen Kinder Psychopharmaka
Nach einer Studie der Techniker Krankenkasse
verschreiben Ärzte immer mehr Medikamente gegen
Hyperaktivität. Im Jahr 2010 erhielten 29.000
der bei der der Kasse versicherten Kinder und
Jugendliche Psychopharmaka. 2006 waren es 20.000
Kinder gewesen.
mehr.
20.10.11
Jugendlichen-IQ kann sich stark verändern
Britische Forscher
haben in einer Studie herausgefunden, dass sich
der IQ von Jugendlichen deutlich verändern kann.
Wer als Kind beim IQ Test versagte, kann
trotzdem mit 16 sehr gute Werte zeigen.
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18.10.11
Vortrag in Wittlich
Am Mittwoch, dem 26.10.11
findet in Wittlich (Kurfürstenstraße 10,
Mehrgenerationenhaus) ein Vortrag über Kontakte
des Pflegekindes mit seiner Herkunftsfamilie
statt. Es referiert der
Diplom-Psychologe Matthias
Prinz.
17.10.11
Informationsveranstaltung in Bielefeld
Das Jugendamt Bielefeld veranstaltet heute einen
Informationsabend für alle, die sich für die
Aufnahme eines Pflegekindes interessieren.
Die Veranstaltung im Neuen Rathaus, 3. Etage,
Concarneau-Raum beginnt um 19 Uhr.
13.10.11
Schmerzen in der Kindheit
Experten haben beim eurpäischen Schmerzkongress
davor gewarnt, dass Schmerzerfahrungen in der
frühen Kindheit eine lebenslange
Überempfindlichkeit und spätere chronische
Schmerzen zur Folge haben können.
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11.10.11
Frankfurt
Im vergangenen Jahr hat das Frankfurter Jugendamt
mehr als 500 Kinder in Obhut genommen. Dringend
gesucht werden weitere Pflegeeltern.
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10.10.11
"Liebe und Zuneigung"
Die "Kölnische Rundschau" berichtet über Familie
Müller, die seit drei Jahren ein Pflegekind bei
sich hat. "Heute ist Lila ein ganz normales
Kind", sagt die Pflegemutter.
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7.10.11
Fortbildung
Am Samstag dem 12. November findet im
Hochsauerlandkreis eine Rechtsfortbildung für
Pflegeeltern statt.
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6.10.11
Zwei Mamas, zwei Papas
Die Aufnahme eines Kindes
ändert sofort das Leben von Pflegeeltern. Eine
Familie aus der Vulkaneifel berichtet über ihre
Erfahrungen.
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5.10.11
Kinder mit psychisch kranken Eltern
Mehr als 500.000 deutsche Kinder leben mit einem
psychisch kranken Elternteil. Viele spüren noch
als Erwachsene die Nachwirkungen.
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4.10.11
Gerichtkosten im Herausgabeverfahren
Das OLG Dresden hat sich mit der Frage
beschäftigt, inwieweit im Verfahren um die
Herausgabe eines Pflegekindes Gerichtskosten
erhoben werden.
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28.9.11
"Irgendwie ist er schon ein Buruder"
Die elfjährige Lucie aus dem Landkreis Fürth
sitzt auf dem Küchenfußboden ihres Elternhauses
und spielt mit ihrem kleinen Bruder. Eigentlich
ist es ja gar nicht ihr echter Bruder. Eli ist
ein Pflegekind - aber nicht für Lucie:
"Irgendwie ist das schon ein Bruder für mich."
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27.9.11
Deutsche Jugendämter aus ausländischer Sicht
CBN: "Das deutsche Jugendamt ist so mächtig,
dass manche Deutschen sagen, es stehe über dem
Staat. Wenn es will, kann es Kinder aus guten
Familien holen und Gerichtsurteile ignorieren,
die es zur Rückgabe der Kinder verpflichten."
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21.9.11
Unterschätzte Schwierigkeiten
Prof. Wolf über das deutsche Pflegekinderwesen:
„In anderen Ländern sucht man eher nach
Menschen, die Verantwortung übernehmen“, sagt
Wolf, „bei uns will man Kontrolle, unterschätzt
aber die Schwierigkeiten, die dabei entstehen.“
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20.9.11
367.000 Kinder erhalten erzieherische Hilfen
In Jahr 2010 haben in ca. 367.000 Kinder bis 13 Jahre
eine erzieherische Hilfe durch das Jugendamt
oder in einer Erziehungsberatungsstelle
begonnen. Dies entspricht einem Anteil von knapp
71 Prozent an allen Hilfen zur Erziehung.
Insgesamt begannen Kinder, Jugendliche und junge
Erwachsene im vergangenen Jahr rund 519.000
erzieherische Unterstützungen.
19.9.11
Rückkehr in die Herkunftsfamilie
Etwa 45 Prozent der Kinder kehren aus der
Pflege- in ihre Herkunftsfamilie zurück. Diese
Zahl weist eine amtliche Statistik auf, es ist
jedoch nicht erfasst, ob ein Kind tatsächlich
längerfristig bei seinen leiblichen Eltern
bleibt. Die Erfahrung der Jugendämter vor Ort
zeigt, dass eine gelungene Rückkehr in die
Ursprungsfamilie sehr gering ist. Darum ist die
Dauerpflege für die meisten Kinder der
Regelfall.
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16.9.11
Mit 17 in die Pflegefamilie
Zu Hause wollten Vater und Mutter
nur Leistung sehen, erlaubten keine Freiheit und
bestraften jede Schwäche. Deshalb zog Julian mit
17 zu einer Pflegefamilie.
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15.9.11
Kinder können Gesehenes korrekt wiedergeben
Nach einer
aktuellen Studie von Forschern der Lund
Universität in Schweden können Kinder Ereignisse
oft besser
wiedergeben als Erwachsene. Mit dem Alter
sammelten Menschen mehr Erfahrungen und hätten
deshalb Schwierigkeiten, zwischen Fiktion und
Realität zu unterscheiden, erklärt
Studienleiterin Gunilla Fredin das Ergebnis.
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14.9.11
Eine Mutter auf Zeit
Irmtraut Anstätt hat über 30 Jahre lang
Pflegekinder aufgenommen – als Kind ist sie
misshandelt worden. Nun hat sie ein Buch über
ihre Erfahrungen geschrieben.
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12.9.11
"Sie waren immer für mich da"
Dominik war sechs Jahre alt, als er von seiner
Mutter und seinem Bruder getrennt wurde. Er kam
von einem Kinderheim ins nächste. Fünf Jahre
ging das so, bis eine Pflegefamilie für ihn
gefunden wurde.
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9.9.11
"Es ging ganz schnell"
„Lisa kam im vergangenen November
in unsere Familie, das ging ganz schnell.
Innerhalb einer halben Woche war sie da“,
berichtet Nicole Hösl über ihre Pflegetochter.
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8.9.11
Immer mehr Berliner Kinder in Not
Im ersten Halbjahr 2011 nahm der Berliner
Notdienst Kinderschutz insgesamt 1264 Kinder und
Jugendliche in Obhut. Eine Zunahme um 17 Prozent
gegenüber 2010.
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6.9.11
Neues Zuhause, neuer Rückhalt
Die vierköpfige Familie Holtmann
aus Wiemersdorf hat sich intensiv auf die
Aufnahme des kleinen Pflegekindes Benjamin
vorbereitet. Es ist
von Vorteil, dass Tanja Holtmann selbst als
Pflegekind aufgewachsen ist. Sie kennt die
seelische Zerrissenheit aus eigener
Vergangenheit, möchte den Rückhalt, den sie
selber erfahren hat, weitergeben. "Es ist wie
eine feste Burg. Man fühlt sich vertraut und
geborgen."
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5.9.11
Ein eigenes Kind von fremden Eltern
Die Pflegekinder-Aktion Bern wird 20 Jahre alt.
Annegret Lüthi und ihre Pflegetochter Deborah
Graf sprechen über die positiven und negativen
Erfahrungen ihres fast ebenso alten
Pflegeverhältnisses.
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2.9.11
Handbuch zum Umgang mit traumatisierten
Pflegekindern
Die Ulmer Universitätsklinik für Kinder- und
Jugendpsychiatrie hat eine Art Praxishandbuch
mit wichtigem Hintergrundwissen zu
Traumafolgestörungen sowie mit hilfreichen
Materialien zum Umgang mit traumatisierten
Pflegekindern ins Internet gestellt.
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1.9.11
25 Cent pro Stunde
Als Tom in die Familie von Annette Liermann kam,
war der Teenager gerade zwei Jahre alt. "Der
Kreis bezahlte damals die Erstausstattung für
das Kind. Aber das war's auch schon", denkt die
Pflegemutter des 13-Jährigen zurück. Seitdem
beziehe sie zwar Pflegegeld für den Jungen - "runtergerechnet
sind das lächerliche 25 Cent pro Stunde" -, doch
bei allen übrigen Aufwendungen stehe sie allein
da. "Er wünscht sich jetzt beispielsweise ein
Jugendzimmer, möchte endlich mal eine schicke
Couch. Aber wovon soll ich das bezahlen?", fragt
sich die 46-Jährige.
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31.8.11
Mecklenburg-Vorpommern
Die Jugendämter in
Mecklenburg-Vorpommern haben im vergangenen Jahr
zehn Prozent mehr Kinder und Jugendliche aus
ihren Familien holen müssen als 2009. Nach
Angaben des Statistischen Amtes nahmen die
Behörden 1002 Mädchen und Jungen bis 18 Jahre in
ihre Obhut, 91 mehr als im Jahr davor. 206
Jugendliche baten selbst, ihre Familie verlassen
zu dürfen.
Rein rechnerisch wurden täglich drei Minderjährige von den Behörden
aufgenommen und vorübergehend an einem sicheren
Ort untergebracht.
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30.8.11
"Die Chemie muss stimmen"
Während viele Paare
vergeblich auf eines der wenigen Adoptivkinder
warten, werden weiterhin Familien für
Pflegekinder gesucht. Der Leiter des Jugendamtes
Kulmbach, Klaus Schröder, erklärt den
vermeintlichen Widerspruch.
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29.8.11
Pflegekind: Lesbisches Kind geht vor Gericht
Ein lesbisches Paar aus Niederösterreich, das sich in der
Bezirkshauptmannschaft St. Pölten in eine
Vormerkliste für Pflegekinder eintragen lassen
wollte, aber nicht durfte, geht jetzt vor
Verfassungsgerichtshof (VfGH).
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26.8.11
Die psychiatrische Versorgung von Pflegekindern
verbessern
„Jugendämter sind häufig nicht genügend für die
spezifischen Probleme traumatisierter Kinder
sensibilisiert“, erklärt Sylvia Oswald,
Psychologin an der Universitätsklinik für
Kinder- und Jugendpsychiatrie/Psychotherapie und
Koordination des Projekts „Traumafolgen bei
Pflegekindern“. Mit dem Ziel, die Vernetzung von
Jugendhilfe und Therapieeinrichtungen
voranzutreiben und damit die psychiatrische
Versorgung traumatisierter Pflegekinder zu
verbessern, unterstützte das zweijährige Projekt
Jugendhilfeeinrichtungen in ihrer Arbeit mit
Pflegekindern und -familien.
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25.8.11
Eltern für schwierige Kinder gesucht
Der Sozialdienst katholischer Frauen (SKF) sucht
Eltern oder Familien, die ein Pflegekind
aufnehmen wollen. Kein herziges Baby, keine
Jungen und Mädchen mit vertrauensvollem
Augenaufschlag, sondern Kinder, die keinen
leichten Start ins Leben hatten.
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3.07.11
BGH
Mehr als zwei Jahre lang lebte das Kind einer
Alleinerziehenden bei Pflegeeltern, bevor es zu
seiner Mutter zurück kehrte. Dennoch
verpflichtete der Bundesgerichtshof, die Mutter
der Grundschülerin nun zu einem Vollzeitjob.
Einen erhöhten Betreuungsbedarf konnte der BGH
offenbar nicht erkennen.
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28.07.11
Work-Life Balance für Pflegeeltern
Der
Pflegekinderdienst Wittlich
lädt am Mittwoch, 17. August um 20 Uhr ins
Mehrgenerationenhaus Wittlich zu einer
Fortbildung ein.
An diesem Abend mit Dipl. Psych. Martina Schmitz
wird es um das Gleichgewicht zwischen Arbeit und
Freizeit, Anstrengung und Entspannung sowie um
die eigenen Kraftquellen gehen, die man nutzen
kann, um der „Arbeit“ als Pflegeeltern nervlich,
körperlich und emotional gut gewachsen zu sein.
Anmeldung beim Deutschen Kinderschutzbund, Tel.:
06571/2110.
26.07.11
Namensänderung
Hat ein inzwischen 12-jähriges Kind fast sein
gesamtes bisheriges Leben bei Pflegeltern
verbracht, können gewichtige Gründe für eine
Namensänderung sprechen. Diese kann für die
weitere Entwicklung des Kindes von erheblicher,
wenn nicht gar existentieller Bedeutung sein.
OLG Hamm (Az. II-8 UF 36/11).
25.07.11
Modediagnose Autismus
Vor
nicht allzu langer Zeit gehörte Autismus zu den
seltensten Krankheiten, von der nur eines unter
2000 bis 5000 Kindern betroffen war. Das hat
sich seit der Veröffentlichung des DSM IV im
Jahr 1994 dramatisch geändert. Bald danach
explodierte die Zahl der Krankheitsfälle auf 1
pro 100 Kinder. Und eine große südkoreanische
Studie wusste von einem weiteren Anstieg auf 1
zu 38 zu berichten – erstaunliche 3 Prozent der
Gesamtbevölkerung werden als autistisch
bezeichnet.
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21.07.11
Extremer Stress lässt Kinder ängstlich werden
Werden Mütter in der Schwangerschaft
misshandelt, wirkt sich das später auf ihre
Kinder aus. Einer Studie zufolge kann dieser
früh erlebte Stress den Nachwuchs ein Leben lang
prägen.
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20.07.11
Mangel an Pflegefamilien
Es ist ein Dilemma, das die Kleinsten am
härtesten trifft: Immer mehr Eltern wird das
Sorgerecht entzogen, gleichzeitig sind immer
weniger Familien bereit, ein Pflegekind
aufzunehmen. „Die Bewerberzahl geht deutlich bis
dramatisch zurück“, sagt Beate Tenhaken vom
Jugendamt Greven.
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18.07.11
Kinderschutzgesetz
Der
aktuelle Entwurf des Bundeskinderschutzgesetzes
lockert die ärztliche Schweigepflicht bei
Verdacht auf Kindesmisshandlung. Den
Jugendämtern dürften Ärzte künftig einen
Verdacht mitteilen, würde der Entwurf Gesetz.
Ärzte und das Deutsche Kinderhilfswerk sind über
die geplante Regelung gar nicht glücklich. Die
Schweigepflicht dürfen Ärzte nämlich
ausschließlich gegenüber den Jugendämtern
brechen. Das ist für den Präsidenten des
Berufsverbandes der Kinder und Jugendärzte, Dr.
Wolfram Hartmann, nicht akzeptabel. "Es gibt
Ämter, die unprofessionell und unsensibel
handeln", so Hartmann. Manche ständen in dem
Ruf, Kinder schnell aus den Familien zu
entfernen. Andere täten wider besseren Wissens
nichts.
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15.07.11 Häufige
Interventionen bei ausländischen Jugendlichen
Die Zahl der Inobhutnahmen ist im Jahr 2010 um
acht Prozent gestiegen. Der Anstieg beträgt bei
ausländischen Kindern sogar 16 Prozent. Im
Ländervergleich ist Hamburg Spitzenreiter. Dort
sind drei von fünf Kindern in Obhut ausländisch.
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14.07.11 Aktuelle
Studie
Prof. Klaus Wolf von der Universität Siegen, der
Leiter einer aktuellen Studie über Pflegekinder
kritisiert, dass es bei Pflegekindern oft zu
viele verschiedene Zuständigkeiten gebe. Es sei
aber wichtig, dass ein Kind auch beim Wechsel
seiner Pflegefamilie eine Vertrauensperson im
Jugendamt behalte. Wolf hat in den vergangenen
zwei Jahren rund 100 ehemalige Pflegekinder zu
ihren Erfahrungen befragt.
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12.07.11
Österreich
Bei knapp der Hälfte der 4463 Kinder in
Österreich, die von Pflegeeltern betreut werden,
passiert dies nach einer gerichtlichen
Verfügung. Insgesamt 1972 Kinder mussten
Pflegeeltern zugewiesen werden.
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11.07.11
Kindergeldanspruch
Das Finanzgericht
Köln hat entschieden, dass Pflegekinder mit
eigenem Hausstand keinen Kindergeldanspruch
haben.
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06.07.11
Pflegeeltern: Migranten dringend gesucht
Die Stadt Wien will vermehrt
Menschen mit Migrationshintergrund als
Pflegeeltern gewinnen. Migrantische
Pflegefamilien würden sogar zusätzliche
Kompetenzen mitbringen, die einer
österreichischen Familie fehlen.
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05.07.11
Aktuelles Urteil
In einem aktuellen Urteil hat sich das
Verwaltungsgericht Würzburg mit der Frage
beschäftigt, unter welchen Umständen eine
Großmutter, die ihre Enkeltochter in
Vollzeitpflege in ihren Haushalt aufgenommen
hat, Anspruch
auf Hilfe zur Erziehung hat.
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04.07.11
"Ich bin hier der Boss"
Samantha ist heute fast zehn Jahre alt - und
glücklich. „Reiten ist toll und bin im
Schwimmverein. Und in den Sommerferien fahre ich
sogar in die Reiterferien“, erzählt sie ganz
begeistert und flitzt auch schon wieder zu der
großen Hüpfburgrutsche. „Als sie noch ein Zwerg
war, hat sie schon über die Straße gerufen ,Ich
bin hier der Boss!’ “, lacht die Pflegemutter.
„Dass das nicht ganz der Fall ist, hat sie dann
später gelernt.“
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01.07.11
Aktuelles Urteil des OLG Brandenburg
"Es entspricht grundsätzlich nicht dem
Kindeswohl, eine bereits vollzogene einstweilige
Anordnung zur Aufenthaltsbestimmung ohne
schwerwiegende Gründe abzuändern. Das würde
einen erneuten Ortswechsel des Kindes für den
(regelmäßig nur kurzen) Zeitraum bis zum Erlass
der Entscheidung des Familiengerichts in der
Hauptsache zur Folge haben, ohne dass bei ihm
Gewissheit darüber besteht, wo es in Zukunft
leben sollen. Eine solche Maßnahme ist ihm aber
nicht ohne weiteres zuzumuten."
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29.6.11
Thüringen
Es ist eine alarmierende Zahl. Vergangenes Jahr waren
Eltern in 395 Fällen mit der Erziehung ihrer
Kinder überfordert. Vor drei Jahren gab es sogar
426 Fälle in Thüringen, die dazu führten, dass
Behörden für die betroffenen Kinder und
Jugendlichen vorläufige Schutzmaßnahmen
ergreifen mussten. Allein 2010 fiel diese
Entscheidung insgesamt 976-mal. Nur im Jahr 2008
wurden mit 1161 noch öfter Kinder und Jugendlich
in Obhut genommen, weil sie in ihrem zu Hause
gefährdet waren.
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28.6.11
ADHS-Medikamente auch für Erwachsene
Eine medikamentöse
Behandlung des Aufmerksamkeitsdefizit- und
Hyperaktivitätssyndroms (ADHS) im
Erwachsenenalter ist mit dafür zugelassenen
Arzneimitteln nicht mehr ausgeschlossen. Das hat
der Gemeinsame Bundesausschuss beschlossen.
Bisher war eine Verschreibung dieser
Arzneimittel in der Regel nur bei Kindern und
Jugendlichen in eng gefassten Grenzen möglich.
27.6.11
Zwischenmenschliche Wundertüte
Die Goldbachs treten als
Bereitschaftpflegefamilie an, wenn Kinder in
ihren Herkunftsfamilien in Not geraten.
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24.6.11
Ein Ort der Ruhe und Sicherheit
Wenn Kinder und Jugendliche von
den eigenen Eltern vernachlässigt oder schlecht
behandelt werden, kommen sie oft vorrübergehend
in eine Pflegefamilie. Eine Pflegemutter aus
Lünen erzählt, wie der Alltag mit diesen Kindern
ist.
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22.6.11
"Es gibt nichts Schöneres"
"Super und toll" antwortet Silvia Lins spontan
auf die Frage, wie es ist, eine Pflegefamilie zu
sein. "Manchmal auch ein wenig chaotisch, aber
es gibt nichts Schöneres als zu sehen, wie ein
Kind durch deine Zuwendung und Liebe stark wird
und Vertrauen gewinnt."
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21.6.11
Meine zweite Familie
An der Haustür gibt es keinen Klingelknopf. Aber
den braucht Erika Posehn auch nicht. Wenn Gäste
kommen, dann spürt sie das und öffnet.
Vielleicht ist das typisch für ihr Leben: Sie
hat die Tür zu ihrem Haus in Rudow schon oft
weit geöffnet. Für Kinder. Kinder mit
Behinderungen, Kinder, die vernachlässigt waren,
Säuglinge, die mit wenigen Monaten schon das
ganze Spektrum an Misshandlung und Gewalt erlebt
hatten.
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20.6.11
Tagung
Am 8.Oktober veranstaltet Pfad Bayern eine
Fachtagung zum Thema: „Auch ältere Kinder und
Jugendliche brauchen Familie“. Tagungsort:
Hochschule Amberg-Weiden, Kaiser-Wilhelm-Ring
23, 92224 Amberg. Nähere Informationen unter:
mail
14.6.11
Viele Wünsche nach Adoptivkindern, doch wenige
nach Pflegekindern
Alkoholprobleme, Vernachlässigung,
Gewalt - viele Kinder leiden schwer unter
Problemen in ihrer Familie. Pflegeeltern könnten
ihnen eine Perspektive geben. Doch die sind rar
und brauchen viel Geduld.
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9.6.11
Namensänderung bei Pflegekindern
OLG Hamm vom 11.04.2011:
„Die Verweigerung der Genehmigung zu einem von
den Pflegeeltern gestellten Antrag auf
Namensänderung darf nur erfolgen, wenn das
Gesetz eine Namensänderung in jedem Fall
untersagen würde. Lebt das 12jährige Kind fast
sein gesamtes Leben bei Pflegeeltern, so können
gewichtige Gründe für eine Namensänderung
sprechen, wenn soziale Beziehungen zu seinen
leiblichen Eltern seit vielen Jahren nicht mehr
bestehen.“
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8.6.11
Neue Familien für behinderte Kinder
Frauke Zottmann-Neumeister ist zwar im
Ruhestand. Doch als ehemalige Leiterin des
Fachdienstes für Pflegekinder mit chronischen
Erkrankungen und Behinderungen bei der Diakonie
Düsseldorf wird sich die 65-Jährige auch
weiterhin für die Sache einsetzen, die in den
vergangenen zehn Jahren zu einer Lebensaufgabe
wurde. Mit 22 Mitarbeitern schaffte es Zottmann-Neumeister,
das bundesweit erste Modell zur Vermittlung
behinderter und kranker Kinder in Pflegefamilien
aufzubauen.
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7.6.11
Zusammenhand zwischen Kindesmisshandlung und
CFS- Erkrankung
Wer
als Kind misshandelt wurde, erkrankt später
offenbar eher an Leiden wie dem chronischen
Müdigkeitssyndrom (CFS) oder Fibromyalgie. Dies
ergab eine Studie von Wissenschaftlern der
Universität von Toronto.
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6.6.11
Pflegefamilie: "Wir haben es nie bereut"
Das Glück nimmt oft Umwege: Weil Andrea und
Wolfgang Prenner aus Pinkafeld keine eigenen
Kinder bekommen konnten, wurden sie Mitte der
1990-er Jahre Pflegeeltern. Die Brüder Michael
und Patrick kamen mit sechs Wochen und 10
Monaten in die Familie. Heute sagt Prenner: "Wir
haben es nie bereut".
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1.6.11
Österreich: Trend zum Pflegekind
Die Alternative zur Adoption wird
zunehmend populär. 2010 wurden 193 Kinder aus
Wien bei Pflegefamilien untergebracht. Immer
mehr Bewerber orientieren sich in Richtung
Pflegekind.
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30.5.11
Elterngeld für Pflegeeltern
Vor dem Sozialgericht Detmold klagte ein
Pflegevater auf Elterngeld für sein Pflegekind.
Er machte geltend, dass Adoptiveltern Elterngeld
beanspruchen könnten. In seinem Fall sei bereits
vor Aufnahme der Pflegetochter vom zuständigen
Jugendamt und dem Kinderpflegedienst
festgestellt worden, dass eine Aufnahme des
Kindes in die Herkunftsfamilie und eine mögliche
spätere "Rück"-Führung seitens aller beteiligten
Behörden und Instanzen auszuschließen sei. Sein
Fall sei deshalb einem Adoptionspflegeverhältnis
vergleichbar, weshalb ihm auch Elterngeld
zustehe. Das Sozialgericht sah dies jedoch
anders.
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27.5.11
Bundesrat billigt Änderungen zur Vormundschaft
Der Bundesrat beschloss heute eine Änderung des
Vormundschafts- und Betreuungsrechtes, nachdem
das Gesetz bereits den Bundestag passiert hatte.
Danach bekommen die Jugendämter nach mehreren
tragischen Fällen von misshandelten und
vernachlässigten Kindern strengere Auflagen. In
Zukunft muss jeder Vormund ein von ihm betreutes
Kind einmal im Monat persönlich besuchen. Damit
dieses möglich wird, darf er künftig nur noch
für höchstens 50 Kinder zuständig sein und nicht
länger für rund 120 Kinder, wie derzeit üblich.
27.5.11
Video über Pflegekinder
RP-online hat einen Videobericht über Pflegekinder ins Internet gestellt.
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26.5.11
Jedes dritte Kind in Obhut ist ausländisch
2989 Kinder und Jugendliche waren im Jahr 2010 in Hessen von
Schutzmaßnahmen betroffen – das sind zehn
Prozent mehr als ein Jahr zuvor. 36 Prozent der
Betroffenen sind ausländische Kinder und
Jugendliche.
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25.5.11
Familie auf Abruf
Sie sind zu viert, manchmal zu fünft, immer aber eine
Familie. Im Haus der Malers leben Vater, Mutter,
Tochter Marie, Pflegekind Jasmin. Ab und an ist
es auch ein Heim auf Zeit für Kinder aus einer
Krisensituation.
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23.5.11
Erst Krippe dann ADHS?
Wenn Kinder sehr früh in
die Krippe kommen, kann dies später mit einem
erhöhten Risiko für Aufmerksamkeitsstörungen
einhergehen. Diesen Verdacht legen zwei Studien
nahe, die kürzlich im Fachblatt „Allergy“
erschienen sind.
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20.5.11
Pflegeeltern in Leipzig dringend gesucht
„Wir suchen zur Zeit für bis zu 100 Kinder eine
geeignete Pflegefamilie“ sagt der Leipziger
Bürgermeister Fabian fest und betont:
„Pflegefamilien sind gerade für die jüngeren
Kinder die entwicklungspsychologisch und
pädagogisch bessere Alternative zur
Heimerziehung. Wir freuen uns auf zukünftige
Pflegeeltern.“
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19.5.11
Chromosomen altern bei Heimkindern früher
Die institutionelle
Betreuung in Heimen kann die kindliche
Entwicklung behindern. Eine Studie an
rumänischen Waisenkindern zeigt, dass die Kinder
nicht nur psychische und physische Schäden davon
tragen. Laut einer neuen Publikation in
Molecular Psychiatry (2011;
doi:10.1038/mp.2011.53) kommt es auch zu
Veränderungen am Erbgut: Eine Verkürzung der
Telomere deutet auf eine erhöhte Anfälligkeit
auf chronische Erkrankungen und eine
Beschleunigung der Alterns hin.
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17.5.11
München
Etwa 90 Kinder leben derzeit laut
Pflegekinderdienst des Kreisjugendamtes in
Pflegefamilien im Landkreis München. Im Jahr
2010 waren es insgesamt 116 Kinder, die in
Vollzeit- und Bereitschaftspflege betreut
wurden.
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13.5.11
Der letzte Ausweg
„Es ist nicht unser Hobby,
Kinder aus ihren Familien rauszuholen“, sagt
Thomas Hein, Leiter des Gummersbacher
Jugendamtes. „Das ist unsere letzte Möglichkeit,
die wir immer versuchen zu verhindern.“ Trotzdem
gibt es häufig Vorwürfe aus der Bevölkerung.
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12.5.11
Anspruch auf Tagespflege durch eine bestimmte
Person
Eine Tagespflegeperson
ist geeignet im Sinne des Gesetzes, wenn sie
sich durch ihre Persönlichkeit, Sachkompetenz
und Kooperationsbereitschaft mit
Erziehungsberechtigten und anderen
Tagespflegepersonen auszeichnet und über
kindgerechte Räumlichkeiten verfügen. Nach einer
aktuellen Entscheidung des Veraltungsgerichts
Göttingen ist es kein Eignungskriterium, wenn
eine Tagespflegeperson nicht bereit ist, mit dem
Jugendamt zu kooperieren.
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10.5.11
Pflegekinder hatten nichts zu melden
Nicht immer hatten die Behörden das Wohl des
Kindes im Auge, wenn sie im 20. Jahrhundert
Kinder fremdplatzierten. Oft stand das Geld im
Vordergrund. Ein neues Buch zeigt, worunter die
Kinder besonders litten.
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9.5.11
Gesunde Eltern haben gesunde Kinder
Das Gesundheitsverhalten der Eltern hat von Anfang an Einfluss auf die
Gesundheit ihrer Kinder. Das ist das Ergebnis
einer Studie des Deutschen Instituts für
Wirtschaftsforschung (DIW) in Berlin.
Für die Studie sollten
Frauen ihre eigene Gesundheit bewerten. Fazit:
Je schlechter sie diese einschätzten, desto eher
litten die Söhne unter Asthma, Bronchitis oder
Mittelohrentzündungen. Je älter die Kinder
werden, desto stärker kämen auch die Väter ins
Spiel, heißt es in der DIW-Pressemitteilung.
„Eine messbare Rolle für das gesundheitliche
Befinden von Kindern spielt die Gesundheit der
Väter ab dem dritten Lebensjahr“, erklärten die
Wissenschaftlerinnen.
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6.5.11
Anrechnung von Pflegegeld auf Pflegegeld
In einem aktuellen
Urteil beschäftigt sich das Verwaltungsgericht
Würzburg mit der Frage, inwieweit Pflegegeld aus
der sozialen Pflegeversicherung, dessen Bezug
dem Kinder- und Jugendhilfeträger zunächst nicht
bekannt war auf das Pflegegeld nach § 39 SBG
VIII angerechnet werden kann.
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4.5.11
Problembabys sind später oft verhaltensauffällig
Gemeinsam mit Kollegen aus Deutschland und
Großbritannien testeten Schweizer Forscher fast
17.000 Kinder, wovon etwa 1.900 eines oder
mehrere frühkindliche Probleme hatten. Es zeigte
sich, dass Kinder mit anhaltenden Schrei- ,
Schlaf- oder Essensproblemen im ersten
Lebensjahr ein deutlich erhöhtes Risiko für
spätere Verhaltensstörungen hatten. Am
häufigsten waren aggressives und destruktives
Verhalten sowie ADHS. Hatte ein Kind mehrere
frühkindliche Probleme auf einmal, lag das
Risiko nochmals höher. Viele der Problembabys
kamen laut den Forschern aus Familien mit
zusätzlichen Risikofaktoren für
Verhaltensauffälligkeiten - etwa Geburts- ,
Beziehungs- oder psychosozialen Problemen.
Problembabys aus solchen Familien sind besonders
häufig verhaltensauffällig in der späteren
Kindheit.
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3.5.11
Kampagne für Jugendämter
Das negative Image der Jugendämter soll
verbessert werden. Das ist das Ziel einer
bundesweiten Kampagne für die
Bundesfamilienministerin Kristina Schröder heute
offiziell den Startschuss in Berlin gibt.
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2.5.11
Jugendamt will kein Kinderschutztrupp sein
Der Schutz von Kindern ist ein mehrheitsfähiges Thema.
Wer würde es nicht befürworten, wenn Kinder in
der Zukunft besser vor Misshandlung und
Übergriffen geschützt werden sollen? Viel Lob
hat die Bundesfamilienministerin Kristina Köhler
deshalb von allen Seiten für ihren
Gesetzesentwurf geerntet, der von der
Regierungskoalition bereits abgesegnet wurde und
deshalb mit größter Wahrscheinlichkeit auch
Gesetz wird.
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28.4.11
Fortbildung zu Entwicklungsrisiken
Die Pflegeelternschule Baden-Württemberg veranstaltet am 7.5.2011 eine
Fortbildung zum Thema: „ Entwicklungsrisiken aus
medizinischer, entwicklungsneurologischer und
psychosozialer Sicht“
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27.4.11
Kontinuität und klare Aussagen
Klaus Wolf, Professor für Sozialpädagogik an der
Universität Siegen: „Kontinuität und klare
Aussagen zum Lebensmittelpunkt sind für
Pflegekinder eine wichtige Basis. Gegenüber
Pflegekindern dürfen wir nicht offen lassen, was
mit ihnen passiert, sonst fühlen sie sich
ausgeliefert."
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26.4.11
Plötzlich ist das Kinderzimmer leer
Plötzlich ist das Kinderzimmer leer: Was im
Sozialgesetzbuch als Inobhutnahme bezeichnet
wird, kommt für die betroffenen Eltern einem
Alptraum gleich. Sie wehren sich gegen
»Behördenwillkür«, schimpfen über »legalen
Kinderklau«. Das Jugendamt verweist bei solchen
Fällen auf die schwindende Erziehungskompetenz
überforderter Eltern und zieht die Reißleine,
wenn der Verdacht auf Vernachlässigung oder
Gewalt vorliegt. So wie im Fall der vier Monate
alten Chantalle aus Friedberg.
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18.4.11
Pflegekind aus der Ukraine
Bei einem Wohnungsbrand erlitt das
ukrainische Waisenkind Hanna schwerste
Verletzungen – und verlor seine Mutter. Hanna
wird seit einem Jahr in Bremerhaven behandelt
und hat bei einer Pflegefamilie in Wulsdorf ihr
Glück gefunden. Das Kind will bleiben, und die
Familie will das auch – trotzdem muss Hanna wohl
in die Ukraine zurück.
mehr..
15.4.11
Jugendämter bekommen strengere Auflagen
Nach mehreren tragischen Fällen von
misshandelten und vernachlässigten Kindern
bekommen die Jugendämter strengere Auflagen. Der
Bundestag beschloss am Donnerstagabend, dass
jeder Vormund ein von ihm betreutes Kind in der
Regel einmal im Monat persönlich besuchen muss.
Um ihm das zu ermöglichen, darf er künftig nur
noch für maximal 50 Kinder zuständig sein und
nicht mehr - wie derzeit üblich - für 120
Kinder.
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13.4.11
"Ich brauche eine Schwester"
Die eigene Kinderlosigkeit brachte Ehepaar
Herber vor mittlerweile mehr als 20 Jahren dazu,
über die Aufnahme von Pflegekindern
nachzudenken. Noch während der Vorbereitungszeit
bat sie das Kreisjugendamt um die kurzfristige
Aufnahme eines 7-jährigen Mädchens, das drei
Wochen später einen Heimplatz bekommen sollte.
Doch die kleine Dorothea fasste so schnell
Vertrauen zu den Herbers, dass niemand mehr von
einer Heimunterbringung sprach und das Kind bei
ihnen blieb.
„Ich brauche eine Schwester“, beschloss das
aufgeweckte Mädchen nur wenige Wochen später
selbstbewusst. Ein Wunsch, den ihre Pflegeeltern
mit ihr teilten und so kam bald darauf die
dreijährige Julia in die Familie und kurz darauf
auch das Baby Jonas.
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11.4.11
Buch-Neuerscheinung
Pflegemutter Trixi von Dörnberg hat ihre
Erfahrungen mit schwer erziehbaren Jungen in
einem Buch niedergeschrieben: "Schlimme Jungs: Warum auch jugendliche
Tyrannen ein Recht auf Liebe haben".
Das Buch ist seit
letzter Woche auf dem Markt.
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7.4.11
Bielefeld
Das Jugendamt
Bielefeld veranstaltet am Montag, 11. April, in
Kooperation mit dem kommunalen Arbeitskreis
Pflegekinder einen Informationsabend für
Bürgerinnen und Bürger, die Interesse haben, ein
Pflegekind aufzunehmen. Die Veranstaltung findet
im Concarneau-Raum in der 3. Etage des Neuen
Rathauses (Zugang durch die Seitentür des
Eingangs 1) statt. Sie beginnt um 19 Uhr.
Gesucht werden auch Pflegeeltern, die bereit
sind, älteren Kindern (über sieben Jahre) ein
Aufwachsen in einer Familie zu ermöglichen.
5.4.11
Alltag einer überladenen Behörde
Die "ZEIT" berichtet über die
Arbeit in Jugendämtern: "Das
Jugendamt ist Eingriffsbehörde, Wächteramt,
Dienstleister. Was man auch tue, es sei immer
falsch, sagt eine Sozialarbeiterin: Zu wenig, zu
viel, zu früh oder zu spät.
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4.4.11
Die Liebe ist nicht minder groß
Laut Pflegekinderdienstes
beim Oberbergischen Kreis leben kreisweit 220
Pflegekinder in 150 Pflegefamilien. Eines von
ihnen ist die sechsjährige Jenny, deren
leibliche Familie nicht imstande war, für sie zu
sorgen.
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31.3.11
Pflegegeld
Der Gütersloher Pflegevater Gotthard Schneider
hat in erster Instanz seinen juristischen Kampf
ums Elterngeld verloren. Das Sozialgericht
Detmold wies seine Klage gegen den Kreis
Gütersloh ab. Mit der Aufnahme seines zweiten
Pflegekindes war Sozialarbeiter Schneider in
Elternzeit gegangen - diesmal sollte seine Frau
Sonja weiterarbeiten. Er beantragte das vor vier
Jahren in Deutschland eingeführte Elterngeld.
Doch der Kreis Gütersloh lehnte ab. Solange
Pflegekinder nicht in einem
Adoptions-Pflegeverhältnis stehen, haben
Pflegeeltern keinen Anspruch auf Elterngeld,
lautete die Antwort aus dem Kreishaus.
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29.3.11 Mit vier
Jahren zu alt für Pflegeeltern
In Österreich fehlen Pflegeeltern. Die
Konsequenz für viele Kinder ist eine
Unterbringung in Heimen.
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25.3.11 In der
Mediathek
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24.3.11
Werbekampagne in Mönchengladbach
Das kleine Mädchen hat sein Gesicht halb hinter
einem knallroten Herz versteckt. „Marie sucht
Menschen wie Sie!!“ steht unter dem Foto. Der
kleine Junge blickt verschmitzt durch seine
Finger: „Junger Spund sucht Familienbund“ ist
dieses Bild betitelt und unter dem dritten heißt
es: „Hans sucht sein Stück vom Glück“.
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23.3.11 Kassel
In Stadt und Landkreis
Kassel leben zurzeit über 300 Pflegekinder in
rund 200 Pflegefamilien. "Geeignete
Pflegefamilien werden durch ein bewährtes
Vorbereitungsprogramm gewonnen und
qualifiziert", berichtete der Leiter der
Fachstelle Thomas Strecker. Zu Beginn stehe ein
Informationsabend, bei dem die Rahmenbedingungen
für die Vermittlung eines Pflegekindes
vorgestellt werden. Strecker: "Wir suchen immer
wieder neue Pflegefamilien"
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21.3.11 Helfer in
größter Not
Wenn Kinder aus ihren Familien gerissen werden
müssen, weil sie verwahrlosen oder in höchster
Gefahr schweben, treten erst einmal
Kurzzeitpflegeeltern auf den Plan. Solche
"Feuerwehrfamilien" werden dringend gesucht.
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18.3.11 Demnächst
im Fernsehen
Am 19.3.11 im
Fernsehen:
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17.3.11 Neues
Kinderschutzgesetz verabschiedet
Das Bundeskabinett hat am 16. März einen Entwurf
zum neuen
Bundeskinderschutzgesetz beschlossen. Ziel des
Gesetzes ist es, Kinder durch Prävention und
Intervention besser vor Vernachlässigung und
Gewalt zu schützen.
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15.3.11 Leben in
einer Pflegefamilie
Sandrina (20) lebt seit 13
Jahren in einer Pflegefamilie. Wie es dazu kam
und wie aus Fremden Familie wurde, erzählte sie
dem „fluter“.
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14.3.11 Bocholt
In Bocholt werden dringend Pflegeeltern gesucht,
die ein Kind, das nicht bei seinen leiblichen
Eltern leben kann, aufnehmen können. „Wir
stellen in unserer Vermittlungsarbeit fest, dass
sich nur wenige Eltern melden“, sagt Sandra
Otten vom Adoptions- und Pflegekinderdienst des
Sozialdienstes katholischer Frauen (SKF).
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10.3.11 Schweiz
Laut Schätzungen leben in der Schweiz rund
13 000 Pflegekinder unter 15 Jahren. Die Zeitung
„BLICK“ informiert in einem Artikel, was zu
beachten ist, wenn man ein Pflegekind aufnimmt.
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9.3.11 Demnächst
im Fernsehen
Am 15.3.11 im
Fernsehen:
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7.3.11
Pflegeeltern dringend gesucht
Für Jugendämter wird es immer schwieriger,
geeignete Pflegefamilien zu finden, wenn die
leiblichen Eltern nicht für ihren Nachwuchs
sorgen können oder wollen. Im Landkreis
Sonneberg stehen 30 Familien auf der Liste des
Jugendamtes. "Sie sind alle voll", sagt
Pressesprecher Michael Volk. "Wir haben keine
Reserven mehr." Wenn jetzt ein Kind sehr schnell
aus seiner Familie genommen werden müsste, weil
es akut gefährdet ist, bliebe nur noch die
schlechteste Variante, die Einweisung in ein
Heim.
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4.3.11
Gläubige Pflegeeltern
Der Schweizer „Beobachter“ beschäftigt sich in
einem ausführlichen Bericht mit der Frage,
welche Probleme auftreten können, wenn
Pflegekinder in strenggläubigen Familien
aufwachsen.
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3.3.11
Duisburg
„Pflegeeltern werden händeringend
gesucht“, sagt Thomas Krützberg, Leiter des
Jugendamtes Duisburg. „Sie müssen Freude daran
haben, den Kindern vorübergehend oder dauerhaft
ein Zuhause zu bieten. Sie brauchen keine Villa
und müssen auch nicht zig Mal in den Urlaub
fahren.“
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2.3.11
England: Pflegeeltern dürfen nicht homophob sein
Ein christliches Ehepaar darf nach einer
britischen Gerichtsentscheidung keine
Pflegekinder mehr aufnehmen, weil es darauf
beharrt, Homosexualität in Gegenwart der Jungs
und Mädchen zu verdammen.
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1.3.11
Angeklagte Pflegeeltern
Der Prozess gegen die Pflegeeltern der gewaltsam
getöteten neunjährigen Anna wird neu aufgerollt.
Das Bonner Landgericht gab am Montag einem
Aussetzungsantrag der Verteidigung von Annas
Pflegemutter statt. Zuvor hatte die
Staatsanwaltschaft beantragt, die Angeklagten
gegebenenfalls auch wegen Totschlags zu
verurteilen.
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22.2.11
Seminartag in München
Am Montag, 09.05.2011 findet von 10:00 - 17:00
Uhr in München ein Seminartag statt mit dem
Thema:
„Bindung und Trauma – Konsequenzen in der Arbeit
mit Pflegekindern“ Themen: Stand der
Bindungsforschung, Hilfen für bindungsgestörte
Kinder, Schutz- und Risikofaktoren für die
Entwicklung von Pflegekindern, therapeutische
Hilfen, etc.
Nähere Informationen unter:
Mail
22.2.11
Seminar in Velbert
Am Samstag, 26. Februar findet in Velbert ein Seminar für
Pflege- und Adoptiveltern und solche, die es
werden wollen, statt. Inhalt des
Seminarvormittags ist das Thema: „Keine heile
Welt“. Der Besuch ist kostenfrei und für eine
Kinderbetreuung wird nach Voranmeldung gesorgt.
In dem Seminar geht es um Traumatisierung und
belastende Erlebnisse von Kindern in
Pflegefamilien. Dabei geht es um Antworten auf
die Fragen, wie beispielsweise: Wie wirken sich
die Erfahrungen des Kindes in der Pflegefamilie
aus? Wann können wir von einem schweren Start,
wann müssen wir von einer Traumatisierung
sprechen? Was brauchen diese Kinder in der
Pflegefamilie?
Nähere Informationen gibt es unter 02051/26-2462
oder unter 02051/26-2065
21.2.11
Merkwürdige Lösung
Sozialarbeiter Thomas Lutz vom Zentrum für
Traumapädagogik in Maintal weiß, „weshalb uns
traumatisierte Kinder an die Grenzen bringen“ -
und wieso Grenzen setzen durch die Pflegeeltern
im Alltag so wichtig ist: Es ist ganz normal,
wütend, genervt und sauer zu sein, als
Pflegevater zum x-ten Mal in Folge mitten in der
Nacht mit dem fünfjährigen Pflegekind vor einem
leergeräumten Kühlschrank zu stehen und darüber
zu diskutieren, dass Lebensmittel nicht gehortet
werden müssen. Seine „Lösung“ in diesen
Situationen: Sich im Schneidersitz auf Augenhöhe
zu dem Kind zu setzen und die Frage so
formulieren: „Du willst mir die Lebensmitteltüte
jetzt nicht geben, weil ?“. Und wenn das Kind
dann irgendwann selbst antwortet: „..., weil
meine heroinsüchtige Mutter mich als Säugling
zwei Tage auf dem Wickeltisch hat liegen lassen,
als sie Drogen beschafft hat und ich beinah
verhungert wäre.“ Dann sind Pflegekind und
Pflegeeltern einen Schritt weiter auf dem Weg zu
einem guten Zusammenleben.
(Das ist eine
merkwürdige Lösung. Die frühesten
Kindheitserinnerungen gehen auf das Alter ab dem
2,5ten Lebensjahr zurück. Ein Kind kann sich an
vor diesem Zeitpunkt liegende Geschehnisse nicht
erinnern. Mit 2,5 Jahren liegt aber kein Kind
mehr tagelang auf dem Wickeltisch. Außerdem
haben Säuglinge kein Zeitgefühl und können
deshalb nicht erfassen, wie lange sie auf einem
Wickeltisch liegen.)
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18.2.11
Unhaltbare Zustände im Königswinterer Jugendamt
Im Fall der von ihrer
Pflegemutter getöteten Anna stellte sich nun
während der Gerichtsverhandlung heraus, dass die
zuständige Jugendamtsmitarbeiterin das Protokoll
eines Hilfeplangesprächs erst Wochen nach Annas
Tod anfertigte. Dieselbe Mitarbeiterin
manipulierte auch Akten und vernichtete 93
Seiten, ehe die Akten zur Staatsanwaltschaft
gelangten.
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15.2.11
Vertuschungsversuche im Fall Anna
Der Fall Anna hat eine neue Dimension. Unter der
Obhut des Königswinterer Jugendamtes kam ein
Pflegekind gewaltsam zu Tode. Und nun stellte
sich auch noch heraus, dass es im Amt
Vertuschungsversuche gab, die die Aufklärung
behindern sollten.
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14.2.11
Aktuelles Urteil zum Umgangsrecht
Das OLG Hamm hat sich in einem aktuellen Urteil mit der
Frage beschäftigt, welches Umgangsrecht der
Mutter eines vierjährigen Kindes zusteht, wenn
dieses kurz nach der Geburt vom Jugendamt in
Obhut genommen war und sich seit dem Alter von
drei Monaten in einer Pflegefamilie befindet.
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11.2.11
"Mama, die Mama ist am Telefon!"
Der Fall Anna schockiert. Zum
Glück aber eindeutig eine Ausnahme, meint das
Ehepaar Schulze. Sie sind selber Pflegeeltern
und schildern den nicht immer ganz einfachen
Alltag mit den Kindern.
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9.2.11
Jugendamt kommt im Fall Anna in Bedrängnis
Im Prozess um den Tod des neunjährigen
Pflegekinds Anna aus Bad Honnef gerät das
Königswinterer Jugendamt immer mehr in
Bedrängnis. Der angeklagte Pflegevater
schilderte am dritten Verhandlungstag, er habe
das Jugendamt immer wieder darauf hingewiesen,
dass es mit Anna so nicht weitergehe. Das Kind
bereite große Probleme, denen er und seine Frau
nicht gewachsen seien.
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8.2.11
Meldesystem überfordert Jugendämter
Wer sein Kind nicht zur medizinischen Vorsorge
bringt, erhält eine Mahnung vom Jugendamt. Doch
die bleibt ohne Konsequenz. Auch angedrohte
Hausbesuche werden selten durchgeführt. Die
Ämter scheinen von ihren eigenen Vorhaben total
überfordert.
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4.2.11
Pflegeeltern allein gelassen
"Im Landkreis Harburg kommt man zu seinem
Pflegekind wie die Jungfrau zum Kinde", sagt
Götz Gerke. Der Vater von drei leiblichen
Kindern und zwei Pflegekindern vermisst eine
grundlegende Aufklärung zu Beginn der Pflege.
Viele Pflegeeltern fühlen sich nicht
vorbereitet. Aus welchen Verhältnissen stammt
das Kind, was bedeutet es zum Beispiel für seine
Entwicklung, wenn die Mutter in der
Schwangerschaft regelmäßig und viel Alkohol
getrunken hat? Hennenberg: "Das Jugendamt hat
die Informationen über die leiblichen Eltern und
so auch die Pflicht, die potenziellen
Pflegeeltern aufzuklären."
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3.2.11
"Es ist toll, Pflegefamilie zu sein."
Patricia Klösch
ist begeisterte Mama -
von zwei eigenen Kindern und zwei Pflegekindern.
Sie möchte Paaren Mut machen, einem Kind ein
zweites Zuhause zu geben.
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1.2.11
Pflegeeltern brauchen viel Einfühlungsvermögen
Vor elf Jahren hat Birgit Ebel ihr erstes
Pflegekind aufgenommen. Drei Jahre alt war der
kleine Junge damals, genauso alt wie Ebels
leiblicher Sohn. "Soll ich dir mein Zimmer
zeigen?", habe er gleich sein neues Brüderchen
gefragt. "Da wusste ich, dass meine Entscheidung
richtig war", sagt die 51-Jährige.
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31.1.11 Geborgen
in der Pflegefamilie
Rund 2700 Kinder in Berlin leben derzeit in
Pflegefamilien.
Die Gründe, warum Kinder von ihren leiblichen
Eltern getrennt werden, sind sehr verschieden.
Manchmal stecken Geldsorgen dahinter, manchmal
Wohnungslosigkeit oder auch Gewaltprobleme in
einer Familie.
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27.1.11 Erding
Im Landkreis Erding gibt es einer Statistik des
Kreisjugendamtes zufolge 65 Kinder und
Jugendliche, die in Vollzeit-Pflegefamilien
heranwachsen. Jugendamtsleiter Bernd Grabert
geht nun mit einer dringenden Bitte an die
Öffentlichkeit: „Wir brauchen weitere
Pflegeeltern, die bereit sind, ein Kind auf
Dauer bei sich aufzunehmen.“
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26.1.11
Veranstaltungsreihe in Velbert
Der Adoptions- und
Pflegekinderdienst Velbert startet am 29. Januar
eine Veranstaltungsreihe (Schillerstr. 1a in
Velbert-Neviges). Die Veranstaltungen beginnen
jeweils um 10 Uhr und sind kostenfrei.
29. Januar: Die
rechtlichen und organisatorischen
Rahmenbedingungen von Vollzeitpflege und
Adoption
26. Februar:
Traumatisierung
und belastende Erlebnisse von Kindern in
Pflegefamilien
26. März:
Konstruktiver Umgang mit schwierigen
Erziehungssituationen
7. Mai: Pubertät –
Loslassen und Halt geben
Nähere Informationen gibt es unter Telefon
02051/26-2462 oder unter 02051/26-2065
25.1.11 Marie in
Obhut einer Pflegefamilie
Das Anfang Januar in einem
Koffer ausgesetzte Findelkind Marie ist am
Wochenende einer Pflegefamilie übergeben worden.
Die neuen Eltern haben nun die Möglichkeit, das
Mädchen zu adoptieren.
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24.1.11 Demnächst
im Fernsehen
Am 2.2.11 im ZDF:
Rechte von Pflegeeltern.
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24.1.11 Hilfe für
junge Volljährige
Das
Verwaltungsgericht Aachen hat sich einer
aktuellen Entscheidung mit einem Antrag auf
Hilfe für junge Volljährige auf Übernahme der
Kosten der Unterbringung in Vollzeitpflege
beschäftigt.
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19.1.11
Verbleib in der Pflegefamilie
Das OLG Düsseldorf hat
sich aktuell mit der Frage beschäftigt, ob ein
Fünfjähriger der seit seiner Geburt bei
Pflegeeltern lebt, in der Pflegefamilie
verbleiben kann.
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18.1.11
Burgenland
Burgenländische
Pflegeeltern erhalten mehr Geld: Im Zuge der
Ausbezahlung der "Bedarfsorientierten
Mindestsicherung" werden pro Kind und Monat 744
Euro ausbezahlt. Bisher gab es um rund 280 Euro
weniger.
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17.1.11 "Für
immer!"
Im Brief vom Jugendamt stand die Frage, für wie
lange die Junkers Steffen bei sich behalten
wollten. Karin Junker hatte den Jungen zunächst
im Kindergarten betreut. Über die Frage in dem
Brief hatten Karin und Helmut Junker nie
nachgedacht. Aber die Antwort stand schnell
fest: „Für immer“! Das war vor 28 Jahren.
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13.1.11 Aktuelles
Gerichtsurteil
Das OLG Zweibrücken hat entschieden, dass ein
rückwirkender Entzug der elterlichen Sorge
regelmäßig nicht in Betracht komme. Darüber
hinaus rechtfertige allein der Wille eines
15-jährigen Jugendlichen, in einer Pflegefamilie
zu verbleiben, in der er seit vielen Jahren
untergebracht war, es nicht, eine bestehende
Verbleibensanordnung aufrecht zu erhalten.
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12.1.11 Nach
Streit mit Pflegeeltern: Mutter auf Anklagebank
Eine 44-Jährige soll die Pflegeeltern ihrer
Kinder beschimpft haben und der Anweisung, deren
Grundstück zu verlassen, nicht nachgekommen
sein. Die Vorgeschichte: Die Angeklagte ist
Mutter zweier noch minderjähriger Söhne. Als sie
wegen Betrugs zu einer Gefängnisstrafe
verurteilt wurde, kamen ihre beiden Söhne unter
der Woche zu Pflegeeltern ins nördliche
Unterallgäu. Am Wochenende durften die Kinder
zum Vater, der sich, weil er berufstätig war,
während der Woche nicht um die Buben kümmern
konnte. Doch nach und nach, so erzählte der
Anwalt gestern, durften die Kinder nur noch alle
zwei oder gar vier Wochen zu ihren leiblichen
Eltern. Seit 2007 habe einer der Söhne Mutter
und Vater überhaupt nicht mehr besucht.
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11.1.11 Das ganze
Leben für die Kinder
Sie braucht ihr Lachen und ihre Gegenwart:
Franziska Gravenhorst (76) hat zwei eigene und
34 Pflegekinder
großgezogen. Jetzt leitet sie eine Kita in
Spandau.
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10.1.11 Trotz
aller Probleme eine Bereicherung des Lebens
Studien besagen, dass 90 Prozent aller
Pflegeeltern wieder ein Kind zu sich nehmen
würden. Trotz aller Schwierigkeiten. Denn einem
Kind wieder auf die Beine helfen, es festigen
und ihm zu einem eigenständigen Leben verhelfen,
das stellt für viele Menschen eine Bereicherung
ihres Lebens dar.
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3.1.11 Annas
Pflegeeltern am 24.Januar vor Gericht
In diesem Monat
wäre Anna zehn Jahre alt geworden. Am 22. Juli
2010 starb das Mädchen bei seinen Pflegeeltern
in Bad Honnef einen qualvollen Tod, nachdem es
wieder einmal "aus Erziehungsgründen" in der
Badewanne unter Wasser gedrückt worden war. Am
24. Januar beginnt vor dem Bonner Schwurgericht
der Prozess gegen die Pflegeeltern, bei denen
Anna vom Jugendamt Königswinter untergebracht
war.
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3.1.11 Jetzt ist
er weg
Helfen will Petra Rippold es nicht nennen. «Ein
gemütliches Heim schenken», sagt sie. Sie und
ihr Mann waren ein paar Jahre lang Pflegeeltern
für einen Jungen. Jetzt ist er weg. Sie
erzählen, warum - und warten aufs nächste
fremde Kind.
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20.12.10
Ludwigshafen
Die Stadt Ludwigshafen und der Rhein-Pfalz-Kreis
haben einen gemeinsamen Pflegekinderdienst
begründet. Künftig kümmert sich das
Ludwigshafener Zentrum für individuelle
Erziehungsfälle (Luzie) um die Belange von
insgesamt 269 Pflegekindern in 207 Familien.
Durch die Zusammenarbeit hoffen die
Verantwortlichen vor allem, künftig mehr
Pflegeeltern zu finden.
13.12.10
Nur ein Hämpfle
„Es war
erschreckend, wie klein sie war, sie war nur ein
Hämpfle“, erinnert sich die 44-Jährige an den
bewegenden Moment an jenem Morgen. Nach zwei
Jahren teilweise aufreibenden Wartens kam Xenia
Pflegekind zu ihnen ins Haus. „Sie lag in ihrem
Bett und hat keinen Mucks gemacht, ich habe sie
angestupst, um zu sehen, ob sie noch lebt“,
beschreibt Ubald Häring (50) seine erste
Begegnung mit Xenia.
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10.12.10
Niedersachsen
Laut Sozialministerium in
Hannover kümmern sich landesweit 5.770 Familien
um Kinder, die wegen schwieriger Situationen in
der eigenen Familie kurz- oder langfristig ein
neues Zuhause brauchen. Im Jahr 2000 waren es
zwar noch knapp 400 Pflegefamilien weniger. Aber
trotz dieser positiven Entwicklung ist die
Nachfrage noch immer weit größer als das
Angebot.
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9.12.10
Wenn Eltern zur Gefahr für ihre Kinder werden
Das Wohnzimmer ist zugemüllt, leere Flaschen,
wohin man blickt, verschimmeltes Essen auf der
Couch, der Aschenbecher quillt über. Und
mittendrin liegt ein Baby auf dem Boden,
unterernährt und völlig verdreckt. Solche Szenen
spielen sich nicht nur in Großstädten ab. Auch
in Straubing gibt es Eltern, die ihre Kinder
misshandeln, sexuell missbrauchen, sie
verwahrlosen lassen. Wenn das Jugendamt davon
erfährt, nimmt es die Kinder sofort aus der
Familie heraus. Heuer waren davon schon zehn
Buben und Mädchen betroffen - und es werden von
Jahr zu Jahr mehr.
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8.12.10
Eltern kämpfen um ihre Kinder
Die Sache ist
verzwickt. Nach der schweren Geburt ist die
Mutter monatelang krank. Ihr Zustand ist
lebensbedrohlich. Die Kinder kommen zu
Pflegeeltern, denn der 78-jährige Vater ist der
Situation nicht gewachsen. Noch immer dürfen die
Eltern ihre Kinder nur selten sehen. Ein
Skandal, sagt ihr Anwalt.
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6.12.10
Kevins ganz neues Lebensgefühl
Damals war mir eigentlich alles wurscht.“ Der
18-jährige Kevin Will versucht das Lebensgefühl
zu beschreiben, das er vor einem guten Jahr noch
hatte. Inzwischen sieht alles ganz anders aus.
Kevin hat dank seiner Pflegefamilie eine
Ausbildungsstelle und findet sein neues Leben
„einwandfrei“.
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3.12.10
BILD
Die Bildzeitung berichtet über die sog.
"Tragödie von Bruchköbel" und schreibt: "Warum
nimmt das Jugendamt diesen Eltern die Zwillinge
weg?"
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1.12.10
PFAD startet eine Pflegeelternkampagne
Da seit Jahren immer dringlicher Pflegeeltern
für vernachlässigte Kinder gesucht werden, hat
sich PFAD entschlossen, eine Kampagne zu
starten, um mehr Menschen für das Thema zu
interessieren. Gemeinsam mit Landesjugendämtern,
Jugendämtern und Kommunen soll darüber
informiert werden, was es bedeutet,
Pflegefamilie zu werden.
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30.11.10
Großer Erfolg einer Werbekampagne für mehr
Pflegeeltern
Rund 160 Kinder und Jugendliche aus dem Kreis
Höxter leben nicht bei ihrer ursprünglichen
Familie. Nun hat der Pflegekinderdienst
versucht, mit einer Werbekampagne neue
Pflegeeltern anzuwerben. Mit großem Erfolg. 62
Bürgerinnen und Bürger haben im Rahmen einer
Telefonaktion Interesse gezeigt, einem Kind in
Not ein Zuhause geben.
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29.11.10
Anruf morgens um neun
Der Anruf kam morgens um neun. „Wir haben ein
Kind für Sie.“ Monate voller Vorfreude und
banger Erwartung waren für Anne und Martin
Grüsser zu Ende. Ein Pflegekind sollte von nun
an ihr Leben bereichern. Der Gedanke, ein
Pflegekind aufzunehmen, fiel den Grüssers nicht
schwer: Er war adoptiert worden, sie hat zwei
Pflegegeschwister. Die beiden waren kinderlos
geblieben.
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26.11.10
Eine Familie, drei Pflegekinder
Familie Bäuerle hat den
Kaffeetisch gedeckt und begrüßt ihre Betreuerin
vom Team Pflegekinder. Es geht um die Kinder, um
die Pflegeeltern und um die Eltern der Kinder.
Es geht aber auch um Jan, der nicht nur der
Älteste von vier Geschwistern ist, sondern auch
das einzige leibliche Kind der Familie Bäuerle.
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25.11.10
Pflegeeltern dringend gesucht
Immer mehr Kommunen suchen händeringend nach
Pflegefamilien. So ist etwa in Bad Kissingen der
Bedarf an
Betreuungsplätzen höher als das
Angebot. Und in Kitzingen wird sogar mit
Plakaten um Pflegefamilien geworben.
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24.11.10
Steuerfreiheit für Leistungen des Jugendamtes?
Bei
vielen Pflegeeltern, die über einen
zwischengeschalteten freien Träger Leitungen des
Jugendamts für die Vollzeitpflege ausgezahlt
bekommen, sind Unsicherheiten über die
Steuerfreiheit entstanden. Nun haben die
Vertreter der obersten Finanzbehörden der Länder
das Thema erörtert. Das Bayerische Landesamt für
Steuern hat das Ergebnis mitgeteilt.
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22.11.10
Bonner Staatsanwaltschaft klagt Pflegeeltern an
Es war alles noch viel grausamer als bislang bekannt:
Die Bonner Staatsanwaltschaft hat im Fall der
toten Anna Anklage gegen die beiden Pflegeeltern
des neunjährigen Mädchens erhoben. Den beiden
49-Jährigen droht nun eine Haftstrafe von bis zu
15 Jahren.
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19.11.10
Kinderschutzmedizin
Kinderschutzmedizin ist eine junge Disziplin.
Sie soll die Ursachen für Knochenbrüche,
Blutergüsse oder auch Veränderungen im
Genitalbereich abklären. Prof. Kieslich und sein
Team von der neuen Kinderschutz – Ambulanz in
Frankfurt wollen nicht wegsehen, sondern etwas
tun gegen sexuelle Gewalt, körperliche und
seelische Misshandlung und Vernachlässigung:
„Uns geht es, bei allem, was wir tun, um das
Wohl der Kinder.“ Die niedergelassenen Ärzte
seien oft befangen, würden sich scheuen, die
Eltern anzusprechen – auch aus Angst vor einem
falschen Verdacht. Manchmal fehlten auch die
medizinischen Fachkenntnisse.
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17.11.10
Mit zwei Mamas aufwachsen
Til und Lili haben zwei Mamas. Eine Bauchmama,
die sie zu bestimmten Höhepunkten sehen, und
eine Mama, bei der sie leben. Beide Mütter sind
in Kontakt, weil sie die Liebe zu den Kindern
verbindet. Die Alltags-Mama ist Manuela
Langhans, die mit Ehemann Toralf Til und Lili
aufgenommen hat. Familie Langhans bringt das
mit, was Pflegeeltern haben sollten: "Offenheit,
Geduld, Liebe, ein stabiles Lebensumfeld und
Toleranz für die oft schwierige Situation der
leiblichen Eltern", sagt Claudia Strübing,
Leiterin des Pflegeelternzentrums "Das Kind im
Blick".
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16.11.10
Demnächst im Fernsehen
Am 28. November, 9.45 Uhr geht es in der Sendung
„Elternsprechstunde“ unter anderem um das Thema
Pflegefamilien.
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15.11.10
Pflegevater verurteilt
Wegen gefährlicher Körperverletzung hat das
Cloppenburger
Amtsgericht am Donnerstag einen 45 Jahre
alten Mann aus Cloppenburg zu einer
Freiheitsstrafe von drei Monaten verurteilt. Die
Vollstreckung der Strafe wurde zur Bewährung
ausgesetzt. Nach Überzeugung des Gerichtes hatte
der Angeklagte im Mai diesen Jahres in seiner
Funktion als Pflegevater seine beiden ihm
anvertrauten
Pflegekinder mit einem Gürtel geschlagen
und zwar auf das entblößte Gesäß.
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11.11.10
Bruch im Kinderleben
„Wenn Eltern versprechen: Ich
mache alles, haben Jugendämter oft einen langen
Atem.“ Die Bilanz, die Hildegard Overfeld aus
ihrer Praxis bei der Pflegekinder-Vermittlung
zieht, ist ernüchternd.
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10.11.10
Fürstenfeldbuck sucht dringend Pflegeltern
In Fürstenfeldbruck werden dringen Pflegeeltern
gesucht. Unter anderem suchen der 10 Jahre alte
Stefan, die 4-jährige Christina, der fast
2-jährige Sebastian und die kleine Anna (6
Monate) vorübergehend ein neues Zuhause. Die
Kinder lebten bisher bei ihren Eltern. Nach
vielen Gewaltexzessen mussten die Kinder in ein
Kinderheim aufgenommen werden.
Jedes der Kinder sucht nun eine liebevolle
Pflegefamilie. Eltern, die eine sinnvolle neue
Herausforderung in ihrem Leben suchen, werden
gebeten, sich beim Pflegekinderdienst unter der
Nummer 08141/519-359 oder per E-Mail unter
anita.reindl@lra-ffb.de zu melden.
9.11.10
Pflegekindermarketing
In Jacksonville, USA, werden Pflegekinder von
den Behörden in hübsche Klamotten gesteckt und
dann bei einer Modeschau über einen Laufsteg
geschickt. Und wer will, kann sich dann das
hübscheste Kind aussuchen und mit nach Hause
nehmen. Das Ganze soll zwar dafür sorgen, dass
möglichst viele Kinder in einer Familie
unterkommen, aber pervers ist es trotzdem.
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8.11.10
"Ich bin nicht mehr die nette
Pflegemutter"
Seit 18 Jahren nehmen Artur und Gesa Brandt
schwerbehinderte Pflegekinder bei sich auf.
Zurzeit leben neben den eigenen zwei Kindern
vier Pflegekinder bei den Brandts in Steenfelde.
Bis vor zwei Monaten waren es sogar fünf
Pflegekinder gewesen. "Wir machen das sehr
gerne. Was mich aber kaputtmacht, das ist der
Behörden-Stress", klagt die
Diplom-Sozialpädagogin Gesa Brandt (46).
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29.10.10
Depressionen bei Kindern
Häufig werden Depressionen
bei Kindern und Jugendlichen nicht erkannt und
nicht beachtet, kritisiert Dr. Uwe Hemminger von
der Universitätsklinik Würzburg . "Die
Depressionsrate bei Vorschulkindern liegt um ca.
ein Prozent. Im Grundschulalter sind fast zwei
Prozent betroffen, ab elf Jahren etwa drei
Prozent."
Bei depressiven Kleinkindern sieht Hemminger
ausdrucksarme Gesichter, erhöhte Störbarkeit,
problematisches Essverhalten, Schlafstörungen;
Selbststimulationen sind häufig - wie z.B. Sich-Hinundherwerfen,
exzessives Daumenlutschen, genitale
Manipulationen u.w.. Depressive Kinder zeigen
beim Spiel häufig geringe Kreativität und
Ausdauer. Bei depressiven Schulkindern kommen
oft Leistungsstörungen, Agitiertheit und
dissoziales Verhalten hinzu. Gereiztheit und
"Aufsässigkeit" werden meist als nur alters- und
entwicklungsbedingte Stimmungsschwankung
angesehen, auch wenn sich eine schwere
Depression dahinter verbirgt. Die korrekte
Differenzialdiagnose ist auch für den erfahrenen
Psychologen meist eine Herausforderung, räumt
Hemminger ein.
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27.10.10
Tagesbetreuung
Das VG Berlin hat am 05.10.2010 entschieden, dass
Adoptionspflegekinder keine Geschwisterkinder i.
S. d. TKBG
(Tagesbetreuungskostenbeteiligungsgesetz) sind.
Az: 37 K 25).
26.10.10
Experten: Hilfen für Kinder und
Jugendliche müssen zusammengefasst werden
Im
Interesse einer bestmöglichen Unterstützung
müssen die Hilfsangebote für Kinder und
Jugendliche unabhängig von ihren eventuellen
seelischen, geistigen oder körperlichen
Behinderungen in der Jugendhilfe zusammengefasst
werden. Mit dieser Einschätzung stimmten die
geladenen Experten bei einer öffentlichen
Anhörung des Familienausschusses dem Kinder- und
Jugendbericht der Bundesregierung zu.
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25.10.10
Änderung des Familiennamens
Das Oberverwaltungsgericht für das Land
Nordrhein-Westfalen hat sich in einer aktuellen
Entscheidung mit der Frage beschäftigt, unter
welchen Voraussetzungen eine Änderung des
Familiennamens in den Familiennamen der
Pflegeeltern möglich ist.
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23.10.10
Mutter von 280 Kindern
Wenn Erika Sander von ihren
Kindern spricht, dann hat sie viel zu erzählen.
Nicht nur drei eigene und drei Stiefkinder hat
sie groß gezogen, auch zehn Pflegekinder und
etwa 280 Bereitschaftspflegekinder haben bei
ihr ein Zuhause gefunden. „Und alle haben Mama
zu mir gesagt“, erzählt sie mit Freude in der
Stimme.
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21.10.10
Kinder brauchen Bindungen
Immer öfter sollen
verhaltensauffällige Minderjährige in Erziehungscamps. So ist es nach
Erkenntnisse der Enquetekommission "Zur
Prävention von Kinder- und Jugendkriminalität"
eine frühzeitige Korrektur von Fehlentwicklungen
besser als eine spätere Intervention. Deshalb
sollen schon Neunjährige "pädagogisch
hochintensiv" in offenen Heimen auf dem Lande
betreut werden.
Arno Berberich, Leiter
einer Beratungsstelle für Kinder und
Jugendliche, findet es unangemessen, delinquente
Kinder derart zu isolieren, als müsse man die
Gesellschaft vor ihnen schützen. "Das ist ein
Armutszeugnis." Kinder, die der elterlichen
Einflussnahme ent- und in die Delinquenz
abgeglitten sind, seien vielmehr einsam und
bedürftig. Das einzige Gegenmittel, mit dem man
eine Änderung des unerwünschten Verhaltens
erreichen könne, sei der Aufbau einer
vertraulichen Beziehung zu einer festen
Bezugsperson, sagt der Diplompsychologe. Dafür
seien Pflegefamilien besser geeignet als Heime.
"Wo eine echte Bindung besteht, kann man jeden
Konflikt lösen."
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19.10.10
Fachkongress
Vom 8.-9. November 2010 findet in Dortmund ein
Kongress statt zum Thema "Zwischen Traumkind und
Trauma. Voraussetzungen für gelingende
Beziehungen in Pflege-und Adoptivfamilien"
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18.10.10
"Nico, du gehörst zu uns!"
Es passt. Wieder hat Nico zwei Puzzleteile
richtig zusammengefügt. Er klatscht in die
Hände, strahlt seine Schwestern Liesa und Lotta
durch seine Brille hindurch an. Nico ist ein
Puzzlekünstler, und er ist ein fröhliches Kind.
"Ja, er lacht sehr viel", bestätigen seine
Pflegeeltern Esther und Christian G. wie aus
einem Mund, "ein Sonnenschein".
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15.10.10
Seminar am 25.10.10 in Holzminden
Die unterschiedlichen Entwicklungsstufen von
Pflegekindern erfordern unterschiedliche
Erziehungshaltungen und -aufgaben für die
Pflege- und Adoptiveltern. Die Entwicklung
jugendlicher Pflegekinder ist wesentlich durch
langwieriges Lernen und über Versuche und
Irrtümer geprägt, wodurch auch in besonderer
Weise ein hohes Maß an Verständnis, Geduld und
Ermunterung von den begleitenden Pflegeltern
gefordert ist.
Nähere Informationen unter
mail
15.10.10
Kevins Erbe
In Bremen werden Kinder abhängiger Eltern auf
Drogenrückstände getestet. Das Vorgehen wird
politisch heftig diskutiert, war aber bereits
erfolgreich.
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14.10.10
Demnächst im Fernsehen
Andreas war drei Jahre alt, als das Jugendamt
ihn zusammen mit seiner älteren Schwester von
der leiblichen Mutter trennte und in eine
Pflegefamilie gab. Doch auch dort blieb er nicht
lange. Er kam in eine andere, und wieder in eine
andere Familie - bis auch die dritten
Pflegeeltern aufgaben. So kam es, dass Andreas
in das Haus mit dem Garten und den zwei Hunden
in Hamburger Stadtteil Berne zog.
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12.10.10 Steigender
Bedarf
Reinhold Grüner vom Landesjugendamts
Baden-Württemberg, sieht einen steigenden Bedarf an Pflegefamilien. „Unserer
Statistik nach steigt die Zahl der Pflegekinder.
Von 2008 bis 2009 sind es zwei Prozent mehr
geworden, dieser Trend hält seit Jahren an.“
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11.10.10
Bekommt die Mutter ihr Kind wieder?
Wegen persönlicher Probleme und Krankheit, die
junge Mutter leidet an einer aggressiven Form
von MS und war eine Zeitlang an den Rollstuhl
gefesselt, hatte sie ihren Sohn in eine
Pflegefamilie gegeben. Nachdem sie ihre
Probleme, wie sie selber sagt, in den Griff
bekommen hat, eine feste Beziehung hat, möchte
sie möglichst sofort ihren Sohn wiederhaben,
eigentlich das Natürlichste der Welt für jede
Mutter. Doch es gibt Probleme.
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7.10.10
Viele Krankheiten schon im Mutterleib
programmiert
Für die Medizinforschung war und ist es oft ein
Rätsel. Warum sind einige Menschen anfälliger
für bestimmte Krankheiten als andere? Bislang
hat sich die Wissenschaft ganz überwiegend
darauf konzentriert die Ursachen dafür in der
genetischen Vererbung oder dem persönlichen
Lebenswandel zu suchen. Immer mehr rückt nun
aber ein weiterer Aspekt in den Fokus der
Mediziner: Mehrere Studien belegen einen
Zusammenhang zwischen Einflüssen, denen ein
Fötus im Mutterleib ausgesetzt war und der
späteren Anfälligkeit für Krankheiten wie
Diabetes, Depressionen und
Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
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5.10.10
Fürsorgliche Menschen leben glücklicher
Menschen können ihr Glück selbst
in die Hand nehmen - sie sind nicht die Sklaven
ihrer Gene. Das hat eine Auswertung von
Fragebögen Zehntausender Menschen aus 25 Jahren
ergeben. Egoismus schadet demnach der eigenen
Zufriedenheit. Andere Faktoren verbessern das
Befinden.
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4.10.10
"Uns gehen die Pflegeeltern aus"
„Uns gehen die Pflegefamilien aus.“ Mit der
dringenden Bitte um Unterstützung wendet sich
das Jugendamt an Lüdenscheider Familien und
Paare: „Wir brauchen sie, um Kinder in
Pflegefamilien eine neues Zuhause bieten zu
können, wenn deren Eltern aus Krankheitsgründen,
auf Grund psychischer oder sozialer Krisen,
durch Tod oder Krankheit ausfallen und die
Kinder unversorgt sind“, sagte Gabriele
Teutenberg vom Pflegekinderdienst der Stadt
Lüdenscheid.
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28.9.10
Seminar
Am 07. Oktober 2010,
19.00 Uhr findet im Haus der
Kaiserin-Friedrich-Stiftung, Robert-Koch-Platz
7, 10115 Berlin-Mitte eine Veranstaltung statt
zu dem Thema:
Welche Änderungen bringt die
Vormundschaftsreform der Bundesregierung?
Und wie geht es weiter?
Die Veranstaltung widmet sich der von der
Bundesregierung geplanten Reform des
Vormundschaftsrechts und möchte zusätzlich einen
Ausblick auf weitere Reformfelder, wie eine
Reform des Pflegekinderrechts, geben. In der
Veranstaltung werden neben der Sicht des
Gesetzgebers auch die rechtswissenschaftliche,
die medizinische und die praxisorientierte
Perspektive beleuchtet.
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28.9.10
Seminar
Am Samstag dem 9.10.2010
findet in
Freudenstadt (Schwarzwald) ein Seminar statt zum
Thema: Die existentielle Bedeutung vertrauter Bindungen – das Erleben von
Beziehung im Alltag des Pflegekindes“. Anmeldung
unter
mail.
28.9.10
Abgeschoben in die Angst
Am vergangenen Donnerstag holte die Polizei um
sechs Uhr morgens einen verängstigten und
weinenden achtjährigen Jungen von seinen
Pflegeeltern in Nördlingen ab. Tim wurde an
diesem Tag zusammen mit seiner Mutter
abgeschoben. In das Heimatland der Mutter, nach
Nigeria. Tim ist in Deutschland geboren und
spricht Deutsch, auch seine Mutter spricht gut
Deutsch. Er freute sich auf die zweite Klasse in
einer Nördlinger Grundschule, spielt gern
Fußball und Basketball. In Nigeria werden
insgesamt 434 Sprachen gesprochen, vor allem
Yoruba, Haussa, Igbo, Kanuri und Fulani. Tim
spricht keine dieser Sprachen.
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27.9.10
Trauma-Ambulanz
Kinder, die ein Trauma
erleiden, brauchen schnelle therapeutische
Unterstützung, um wieder in ihren Lebensalltag
zurückzufinden. Hierfür wurde eine neue
Trauma-Ambulanz an der Klinik und Poliklinik für
Kinder- und Jugendmedizin des
Universitätsklinikums Münster eröffnet. Die
therapeutischen Ergebnisse sind positiv: Laut
einer Evaluation des
Landesgesundheitsministeriums helfen bei rund
zwei Drittel der Patienten schon fünf Sitzungen,
um traumatische Erlebnisse zu verarbeiten.
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23.9.10
Nach der Schule zu den Pflegeeltern
Bremerhaven. Alarm in der Schule:
Ein Kind entdeckt auf dem Tisch ein Stück
Papier, auf dem ein Mitschüler schreibt, er habe
Angst, nach Hause zu gehen, weil die Mutter ihn
immer schlage. Das Kind läuft mit dem Blatt zur
Lehrerin. Die informiert das Jugendamt. Das
betroffene Kind wird nach der Schule abgeholt
und in eine Pflegefamilie gebracht – ohne
richterlichen Beschluss. Ist das rechtens? „Ja“,
sagt Jugendamtsleiterin Susanne Hild.
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22.9.10
Neue Familie mit sechs Jahren
Vernachlässigung, Drogen und Gewalt: Das erleben
tausende Kinder in Deutschland. Viele von ihnen
werden aus der Familie genommen. Sie beginnen
ein neues Leben im Kinderheim oder bei einer
Pflegefamilie. Jennifer kam mit sechs Jahren zu
Familie Schmal.
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20.9.10
Informationsveranstaltung in Gießen
Am Mittwoch, 6. Oktober, von 20 bis 21.30 Uhr findet in
der Volkshochschule der Stadt Gießen eine
Informationsveranstaltung statt zum Thema:
„Pflegefamilie - was ist das und wie wird
man’s?“. Eine Anmeldung ist erforderlich unter:
0641/306-1472. Die Veranstaltung ist
gebührenfrei.
16.9.10
Österreich
Nirgendwo in Österreich
gibt es so viele Pflegekinder oder Jugendliche
in betreuten Einrichtungen wie in Kärnten.
Weshalb
die Quote so hoch ist, kann sich eigentlich
niemand so recht erklären.
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15.9.10
Pflegemutter im Clinch mit Jugendamt
Die Frau ist den Tränen nahe: "Ich weiß gar
nicht, wie ich das dem Kind erklären soll."
Simone T. ist die Großmutter der Geschwister
Sina und Till. Von klein auf − seit 2000 − ist
sie auch deren Pflegemutter. Damit hatte das
Jugendamt keine Probleme − bis Februar 2010.
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14.9.10
Familie auf Zeit
Die "Zeit" berichtet: Tausende Kinder werden
jedes Jahr vom Jugendamt aus der eigenen Familie
herausgenommen. Manche Kinder kommen in
Bereitschaftspflegefamilien kurzfristig unter.
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13.9.10
Kindern ein Zuhause geben
Es geht turbulent zu im Hause
Willems-Hüttenmüller, denn neben den zwei
eigenen Kindern, versorgt Claudia
Willems-Hüttenmüller auch fünf Pflegekinder.
Schon als Kind hatte Claudia
Willems-Hüttenmüller den Wunsch, einmal drei
eigene Kinder zu haben und eins aus dem Heim zu
sich zu nehmen. Der Wunsch nach drei eigenen
Kindern hat sich erfüllt. Aus dem Heim hat die
47-Jährige ihr "viertes" Kind nicht, aber sie
hat es als Pflegemutter in Dauerpflege genommen.
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9.9.10
Krefeld
Krefeld: Was Eltern erwartet, die bereit sind,
ein Pflegekind aufzunehmen, erläutern
Mitarbeiter des Pflegekinderdienstes des
städtischen Fachbereichs Jugendhilfe am
Mittwoch, 15. September, von 19.45 bis 22 Uhr im
„Forum“ an der Felbelstraße 25. Sie informieren
über die Chancen und Probleme, die die Aufnahme
eines Pflegekindes mit sich bringen. Weitere
Informationen sind möglich unter der
Telefonnummer 02151 629410 und im Internet unter
www.forum-krefeld-viersen.de
8.9.10
Wenn Babys im Mutterbauch mittrinken müssen
Viele tausend Babys kommen in Deutschland pro Jahr mit
Alkoholschäden zur Welt. Die Schätzungen
schwanken zwischen 4000 und 10.000 Kindern, die
teils schwere körperliche und geistige Schäden
davontragen. „Mittlerweile liegen auch
Langzeitdaten vor. Die sind ernüchternd. Denn
aus stark alkoholgeschädigten Kindern werden
Erwachsene, die selten mit dem Leben klar
kommen. Und junge Männer haben es besonders
schwer“, sagt der Kinderarzt Prof. Spohr. Eine
Langzeituntersuchung stark geschädigter
FASD-Kinder habe ergeben, dass 70 Prozent von
ihnen auch als Erwachsene nicht ohne Betreuung
leben konnten. 30 Prozent lebten allein oder in
einer Partnerschaft. Neun von zehn waren ohne
Job.
Besonders gravierend ist das Problem in vielen
Pflegefamilien: Eltern haben Kinder aufgenommen,
die im Mutterbauch „mittrinken“ mussten und die
den leiblichen Eltern aus anderen Gründen vom
Jugendamt entzogen wurden, ohne dass über den
Alkoholmissbrauch Kenntnis bestand. „Die
Diagnose wird so gut wie nie direkt nach der
Geburt gestellt, sondern manchmal erst Jahre
später, wenn die Pflegeeltern verzweifelt zu uns
kommen, weil sie sich nicht mehr zu helfen
wissen“, sagt Spohr. Oft müsse dann in
Detektivarbeit über die Jugendämter die
Geschichte der Mutter eruiert werden.
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7.9.10
Bremerhaven
In Bremerhaven stehen den rund 350 Pflegekindern
lediglich 230 Pflegefamilien gegenüber. Deshalb
haben einige Familien bereits mehrere Kinder. So
wie es wenig neue Pflegestellen gibt, gibt es
ebenso wenige Adoptionswillige, sagt Uta Janssen,
die für Adoptionen zuständig ist. Sie sieht in
den neuen medizinischen Möglichkeiten Ursachen
dafür, dass Familien doch häufiger noch eigene
Kinder bekämen. Außerdem seien immer mehr Paare
berufstätig.
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6.9.10
Pflegeerlaubnis bei Erwerbsunfähigkeit
Das Verwaltungsgericht München hat entschieden,
dass bei voller Erwerbsminderung kein Anspruch
auf eine Pflegeerlaubnis besteht.
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3.9.10
Pflegetourismus
Paragraph 86 des Sozialgesetzbuchs VIII wird es
Städten und Gemeinden erlaubt, Pflegefamilien in
anderen Orten auszusuchen und dort Kinder aus
ihrem Zuständigkeitsgebiet unterzubringen. Der
Pflegetourismus blüht. Es besteht jedoch keine
Informationspflicht.
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2.9.10
Rückkehr zu den leiblichen Eltern
In Delmenhorst leben 85 Kinder in Pflegefamilien.
Fachdienstleiter Gerd Galwas erklärt, dass die
Rückkehr der Kinder zu ihren leiblichen Eltern
ständig im Fokus sei und diese durchaus auch
möglich sei, wenn die Eltern ihre Situation
positiv verändert hätten. Größtenteils sei es
aber so, dass die Kinder in den Pflegefamilien
bleiben. "Wenn die Kinder klein sind und eine
gewisse Zeit bei einer Pflegefamilie gelebt
haben, dann geht es nicht mehr".
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1.9.10
Brandenburg: Mehr Inobhutnahmen
In Brandenburg haben die Jugendämter 2009 mehr
Kinder und Jugendliche in Obhut genommen als im
Vorjahr. Insgesamt waren es 1458 junge Menschen,
eine Zunahme von 11,3 Prozent, wie das Amt für
Statistik Berlin-Brandenburg mitteilte.
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31.8.10
Homosexuelle Pflegeeltern
Jan und Paul haben drei
Mütter. Die Zwillinge leben bei einem lesbischen
Paar, weil ihre leibliche Mutter überfordert
war. Für homosexuelle Paare ist es oft die
einzige Möglichkeit, Kindern aufzuziehen.
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30.8.10
Bei fremden Eltern glücklicher
In einem Urlaub hatten sie erlebt, wie glücklich
Kinder sind, die eine liebevolle Pflegefamilie
finden. Nun lebt ein Ehinger Paar mit drei
eigenen Kindern und zwei Pflegekindern. Die
Erfahrungen sind gemischt.
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25.8.10
Weniger Kinder - mehr Pflegekinder
„Ich kann mich noch gut daran erinnern, als wir
einen Pool an Pflegeeltern hatten, auf die wir
zurückgreifen konnten,“ erinnert sich die
Sozialarbeiterin Elisabeth Gerhauser.
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2.8.10
Pflegefamilien bieten traumatisierten Kindern
halt
Wenn Kinder in der eigenen Familie Gewalt erleben oder
massiv vernachlässigt werden, brauchen sie -
vorübergehend oder auf Dauer - ein neues
Zuhause. Die Jugendämter sind immer auf der
Suche nach Pflegeeltern, die diese Kinder bei
sich aufnehmen. Eine verantwortungsvolle Aufgabe
und zugleich eine große Herausforderung: "Ein
Pflegekind bringt immer eine eigene Geschichte
mit. Kommt es neu in eine Familie, kann es diese
ganz schön durcheinanderwirbeln", sagt Carmen
Thiele, Fachreferentin beim PFAD Bundesverband
der Pflege- und Adoptivfamilie.
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29.7.10
Bonn: Fast alle Kinder bleiben in Pflegefamilien
Wenn Kinder aus problematischen Familien in die
Obhut einer Pflegefamilie gegeben werden, dann
bleiben sie meistens dort: Nach Auskunft des
städtischen Presseamtes in Bonn kehrt nur circa
ein Prozent der Kinder in ihre sogenannte
Ursprungsfamilie zurück.
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28.7.10
Mama mit Vertrag
Die Süddeutsche Zeitung berichtet über eine SOS -
Kinderdorfmutter.
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26.7.10
Gefesselt und misshandelt von den eigenen Pflegeeltern
Die neunjährige Anna ist nach Aussage ihres
Pflegevaters über Monate immer wieder mit
Klebeband gefesselt worden: Nach
offensichtlichen Misshandlungen mit Todesfolge
des Mädchens aus Bad Honnef haben die Ermittler
am Samstag Haftbefehl gegen die Pflegeeltern
(beide 51) beantragt.
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23.7.10
Urteile
Der
Erpresser eines Marmeladen-Herstellers ist
zu fast sechs Jahren Haft verurteilt worden. Der
Mann hatte gedroht, Konfitüre zu vergiften und
drei Gläser mit einer
K.O.-Tropfen-ähnlichen Substanz
versetzt. Niemand kam bei der Erpressung zu
Schaden. Erheblich milder fiel das
Urteil für die
Eltern der kleinen Lara Mia aus Hamburg aus.
Die 19-jährige Mutter und ihr drei Jahre älterer
Ex-Partner sahen tatenlos zu, wie ihre Tochter
auf die Hälfte ihres Normalgewichts abmagerte
und starb. Für diese fürchterliche Tat hielt das
Gericht eine Bewährungsstrafe
von zwei Jahren sowie neun Monaten für
tat- und schuldangemessen.
Die beiden Urteile zeigen, was in Deutschland
immer wieder traurige Realität ist.
Vermögensdelikte werden hart und konsequent
bestraft, während Eltern, die ihre Kinder
misshandeln, quälen und töten, mit großer Milde
begegnet wird.
21.7.10
Eltern wird seltener Sorgerecht entzogen
Vergangenes Jahr haben
bundesweit weniger Eltern das Sorgerecht für
ihre Kinder verloren als noch im Jahr zuvor. Die
Zahl der Sorgerechtsentzüge nahm 2009 leicht um
0,7 Prozent auf rund 12.200 Fälle ab, wie das
Statistische Bundesamt mitteilte.
FormularendeIn rund 9.500 Fällen übertrugen die Gerichte das
Sorgerecht ganz oder teilweise auf die
Jugendämter, in den übrigen Fällen einer
Einzelperson oder einem Verein. In den einzelnen
Bundesländern gab es 2009 teilweise gravierende
Veränderungen bei der Entwicklung der
Sorgerechtsentzüge. Den stärksten Anstieg beim
Entzug des elterlichen Sorgerechts gab es im
Saarland mit 31 Prozent. In Bayern,
Schleswig-Holstein und Brandenburg nahmen die
Zahlen zwischen 14 Prozent und 18 Prozent zu. In
Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Bremen und
Berlin hingegen verzeichnete das Statistikamt
Rückgänge zwischen 25 Prozent und 36 Prozent.
20.7.10
Familie kämpft um Pflegekind
Seit acht Monaten lebt der 20 Monate alte Tilo
bei Familie Lambert in Greimerath. Doch
möglicherweise soll der Junge auf Wunsch des
Jugendamts in einer anderen Pflegefamilie
untergebracht werden - es wäre die dritte in
seinem jungen Leben.
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19.7.10
Noch einmal die Jugendämter
Allein im vergangenen Jahr wurden 33.700 Kinder und
Jugendliche in einem Heim oder einer
Pflegefamilie untergebracht, um sie vor Gewalt
oder Verwahrlosung zu schützen. Das sind im
Vergleich zu 2008 rund 1500 beziehungsweise 4,5
Prozent mehr, wie das Statistische Bundesamt in
Wiesbaden berichtete.
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16.7.10
Jugendämter nehmen öfter Kinder aus Familien
Die Jugendämter in Deutschland
mischen sich häufiger ein: Nach den bundesweiten
Skandalen um vernachlässigte und misshandelte
Kinder ist die Zahl der Minderjährigen, die
vorsorglich in staatliche Obhut genommen wurden,
deutlich gestiegen.
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15.7.10
Privates Leben
„Wer sich der Aufgabe Pflegekind stellt, hört
auf, privat zu sein“, gesteht die
Sozialarbeiterin Nicole Thiele. Denn potenzielle
Pflegeeltern müssen sich faktisch komplett
durchleuchten lassen.
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14.7.10
Wenn Kinder zwei Eltern haben
Ich denke immer an meine Eltern“, erzählt ein
14-jähriges Pflegekind. „Manchmal hasse ich sie
dafür, dass sie mich weggeben haben. Aber ich
liebe sie trotzdem und vermisse sie und will
eigentlich wieder bei ihnen sein.“ Trauer
und Wut drohen ihn manchmal innerlich zu
zerreißen.
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13.7.10
Kinderhandel-Prozess
Im Berufungsprozess wegen des Vorwurfs des
Kinderhandels, in dem sich eine frühere
Hammelburgerin und ihre Tochter vor dem
Landgericht Würzburg verantworten müssen, ist
vorerst kein Ende in Sicht. Die Richterin setzte
die Verhandlung am zweiten Tag aus. Der Grund:
Die Eltern eines rumänischen Mädchens, das im
Landkreis Bad Kissingen in einer Pflegefamilie
lebt, waren nicht als Zeugen erschienen.
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9.7.10 Offene
Arme gesucht
Die Caritas schlägt Alarm: Es gibt
nicht mehr genug Pflegeeltern für Kinder aus
zerrütteten Familien.
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8.7.10 Aktuelles
Gerichtsurteil
Dem minderjährigen Kind eines erwerbsfähigen
Hilfebedürftigen, für das Hilfe zur Erziehung in
Vollzeitpflege durch Unterbringung in einer
Pflegefamilie nach dem SGB 8 gewährt wird, steht
für Tage, an denen es sich mehr als zwölf
Stunden bei dem bedürftigen Elternteil aufhält,
mit dem es insoweit eine temporäre
Bedarfsgemeinschaft bildet, ein Anspruch auf
anteiliges Sozialgeld gem § 28 Abs 1 S 1 SGB 2
zu, soweit der Träger der Jugendhilfe das
Pflegegeld an die Pflegefamilie ausbezahlt und
für die Beurlaubung ins Elternhaus keine
Kostenerstattung gewährt. (Landessozialgericht
Baden-Württemberg vom 20.05.2010)
5.7.10 Für Kinder
der letzte Ausweg
Vater trinkt. Mutter
verkriecht sich hinterm Fernseher. Die Kinder
versuchen, den Alltag so gut es geht aufrecht zu
halten. Alle Unterstützung von außen hat nicht
geholfen. Die Behörden beschließen, die Kinder
aus der Familie zu nehmen. Oft ist die beste
Unterbringung für die minderjährigen Kinder bis
zehn Jahre langfristig die Betreuung in einer
Pflegefamilie. Doch die zu finden, wird immer
schwieriger.
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2.7.10 Mit Fahne
aus dem Mutterleib
Kinderarzt Hans-Ludwig Spohr: „Die meisten
FASD-Kinder wachsen bei Pflegeeltern auf, die
häufig nichts vom Alkoholkonsum der leiblichen
Mutter wissen. Es gibt ja auch betroffene
Kinder, die ganz normal aussehen. Wenn deren
Pflegeeltern feststellen, dass etwas in der
Entwicklung oder beim Verhalten nicht stimmt,
beginnt für sie eine Odyssee von Arzt zu Arzt:
Der Kinderarzt bescheinigt, dass das Kind zu
klein ist, aber mit den Wachstumshormonen alles
in Ordnung ist; der Genetiker kann an den
Chromosomen nichts feststellen; der Psychiater
verschreibt Ritalin gegen die Hyperaktivität.
Die Pflegeeltern sind verzweifelt, weil sie
nicht wissen, was mit dem Kind los ist, und kein
Doktor ihnen wirklich weiterhelfen kann.“
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1.7.10 Urteil zu
Krankenversicherung von Pflegekindern
In einem interessanten Urteil hat sich das
Landessozialgericht Rheinland-Pfalz mit der
Frage beschäftigt, unter welchen Voraussetzungen
ein Pflegekind bei seinen Pflegeeltern in der
gesetzlichen Krankenversicherung mitversichert
ist.
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30.6.10
Was wird aus der kleinen Marie?
Was wird aus Marie? Diese Frage treibt eine
Pflegefamilie aus dem Landkreis Bad Kissingen
seit nunmehr vier Jahren um. Im Dezember 2006
wurde das Mädchen Marie von ihnen aus Rumänien
nach Deutschland gebracht. Vermittelt hatte dies
eine Frau aus Hammelburg, die das Amtsgericht
Bad Kissingen vor eineinhalb Jahren wegen
versuchten Kinderhandels zu einer
Bewährungsstrafe verurteilt hat. Nun steht am 1.
Juli die Berufungsverhandlung am Landgericht
Schweinfurt an.
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29.6.10
Pflegekinder im Fokus der Wissenschaft
Mehrere tausend Kinder in
Deutschland leben nicht bei ihren leiblichen
Eltern. Sie wachsen in Pflegefamilien auf. Eine
Psychologin an der Fachhochschule Dortmund
untersucht, warum manche sich besser in den
neuen Familien zurechtfinden als andere.
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28.6.10
"Im Alltag macht es keinen Unterschied"
Oft werden Ruth und
Jürgen Kamm ganz kurzfristig informiert, dass
ein neues Pflegekind zu ihnen kommt. Manchmal
vergehen zwischen dem Anruf des Jugendamtes und
der Ankunft des Kindes gerade einmal 30 Minunten.
Dann holt Ruth Kamm ein Kinderbett und Kleidung
vom Dachboden und richtet in dem großen
Bauernhaus ein Zimmer her.
Seit 1999 nimmt das Ehepaar, das selbst keinen
eigenen Nachwuchs hat, Pflegekinder bei sich
auf. Und die Kamms, die damals die erste
Pflegefamilie ohne eigene Kinder im Landkreis
war, haben ihren damaligen Mut nicht bereut.
Ihre drei ständigen Pflegekinder im Alter von
sieben, acht und 13 Jahren sagen alle »Mama» und
»Papa» zu ihnen. Kein Wunder, der Älteste ist
seit seinem zweiten Lebensjahr in Emetzheim. Und
auch Ruth Kamm findet: »Im Alltag macht das
keinen Unterschied, ob das Pflegekinder oder
eigene Kinder sind.»
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25.6.10
Wuppertal
Nach dem Tod des
Pflegekindes Talea im März 2008 stellt das
Wuppertaler Jugendamt Auswahl und Betreuung von
Pflegefamilien auch organisatorisch auf neue
Beine. Künftig werden auch Träger der freien
Wohlfahrtspflege bei der Betreuung von
Pflegestellen mitarbeiten. Bisher hatte allein
der städtische Pflegekinder- und Adoptionsdienst
geeignete Pflegefamilien gesucht und betreut.
Von der Kooperation mit den Vereinen und
Initiativen verspricht sich die Stadt
zusätzliche Erfolge bei der Ansprache von
potenziellen Pflegefamilien. Denn Wuppertal
braucht deutlich mehr Pflegefamilien.
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23.6.10
Im neuen Nest
In Berlin leben rund 2700 Kinder in
Pflegefamilien. Jedes Jahr müssen etwa 500
Kinder aufs Neue bei Pflegeeltern untergebracht
werden. Die Glogers sind eines dieser
Pflegeelternpaare. Manchevder Kinder bleiben
Wochen, andere Jahre.
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22.6.10
Entführte Zweijährige
Jetzt muss das Oberlandesgericht in Nürnberg
entscheiden: Fatma wurde von der leiblichen
Mutter entführt, Pflegeeltern klagen jetzt vor
Gericht. Die Zweijährige lebt inzwischen bei der
Familie ihres Vaters in der Türkei.
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21.6.10
Baby stirbt an Schütteltrauma
In Lüneburg ist ein neun Wochen altes Baby
vermutlich an den Folgen eines Schütteltraumas
zu Tode gekommen. Die Staatsanwaltschaft
ermittelt jetzt gegen den 34 Jahre alten Vater
und die 30-jährige Mutter. Die Familie war dem
Jugendamt nicht nur bekannt, sondern hatte
bereits diverse Hilfen erhalten. Der Säugling
war sogar schon in einer Pflegefamilie
untergebracht, bei Menschen, die sich um ihn
kümmerten und ihn umsorgten. Und bei dieser
Familie hätte das Kind auch bleiben müssen, wenn
es nach dem Jugendamt gegangenen wäre. Doch das
Gericht war anderer Meinung.
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16.6.10
Wie man Pflege- und Adoptivfamilie wird
Informationsveranstaltung am 1. Juli 2010 in Ahaus:
Eine öffentliche Informationsveranstaltung zum
Thema „Der Weg zur Adoptions- und Pflegefamilie"
findet am 1. Juli 2010 um 19.00 Uhr in der Villa
van Delden, Bahnhofstr. 91, in Ahaus statt. Ziel
der Veranstalter ist es, Hemmschwellen für
potenzielle Bewerber und eventuell bestehende
Vorurteile über Pflege- und
Adoptionsverhältnisse abzubauen. Anmeldungen
unter Telefon 02562/12459
15.6.10
Fatma
Der Verein „Pfad für
Kinder“ hat per Pressemitteilung Vorwürfe gegen
die Katholische Jugendfürsorge und den
zuständigen Aufenthaltsbestimmungspfleger
erhoben. Tenor: Die KJF müsste den
Internationalen Sozialdienst (IS) auf Trab
bringen, damit sich der um die in Izmir lebende
Fatma kümmert. Am 15. April hatte eine
Familienrichterin entschieden, den Antrag der
Pflegeeltern auf „Rückführung“ abzulehnen, da es
Fatma in der Türkei gut gehe.
mehr..
14.6.10
Studie zur Kindheit in Deutschland
Nach der aktuellen World - Vision
- Studie
lebt ein Fünftel der Sechs- bis Elfjährigen in
eher prekären Verhältnissen und sieht die eigene
Zukunft wenig optimistisch. "Kinder in
Deutschland leben in einer
Vier-Fünftel-Gesellschaft", sagt der
Jugendforscher Hurrelmann. Die Kluft zwischen
den vier Fünfteln der Kinder, die in stabilen
und geordneten Verhältnissen aufwüchsen, und dem
restlichen Fünftel habe sich seit der letzten
Studie aus dem Jahr 2007 noch vergrößert.
Letzteren fehle der Glaube daran, sie könnten
durch eigenes Handeln etwas verändern. Sie seien
noch im Grundschulalter, hätten sich aber
bereits aufgegeben.
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10.6.10
Fachtag in Berlin
Der Bundesverband Pfad veranstaltet in Kooperation mit
dem BMFSFJ am 18. Oktober 2010 in Berlin einen
Fachtag zum Thema „Verlässlichkeit und Verbindlichkeit für Pflegekinder und ihre Familien“.
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8.6.10
Prozess gegen Amtsvormund von Kevin
Kevin wurde von seinem Ziehvater totgeprügelt.
Doch auch andere sollen Mitschuld an dem
grausamen Schicksal des Kindes tragen. Nächste
Woche beginnt ein zweiter Prozess. Kevins
ehemaligem staatlichem Amtsvormund wird
fahrlässige Tötung vorgeworfen. "Es kann in
manchen Fällen auch Gewalt sein, das Kind aus
seiner Familie herauszunehmen,“ sagt der
zuständige Richter.
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7.6.10
Für alle eine Bereicherung
Es ist schön ein jüngeres Geschwisterkind zu
haben“, sagt die 15-jährige Annika. Wenn sie von
der Schule nach Hause kommt, freut sie sich
darauf, in dem großen Garten mit dem
dreijährigen Jason auf dem Trampolin zu
springen. Seit Mai 2009 ist Jason als Pflegekind
in der Familie Flöttmann. „Eine Bereicherung für
die ganze Familie“, sagt Beate Flöttmann.
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3.6.10
12-Jähriger will in Pflegefamilie und
ruft die Polizei um Hilfe
"Ich darf im Haus nicht Ball spielen" hat ein
Zwölfjähriger aus Tuttlingen 22 Mal geschrieben,
dann reichte es ihm. Er hatte keine Lust mehr
die Strafarbeit zu schreiben, die ihm seine
Eltern aufbrummten und rief die Polizei. Am
Telefon bat er die Beamten, ihm die Aufnahme in
eine Pflegefamilie zu ermöglichen und legte dann
auf. Die Polizei verfolgte den Anruf zur Wohnung
der Familie zurück und traf wenig später dort
ein. Die Eltern des Jungen waren wegen des
Erscheinens der Polizei völlig überrumpelt. Erst
nach einem Gespräch mit dem Sohn, der selbst
nicht mit den Beamten gerechnet hatte, klärte
sich die Situation.
1.6.10
Eltern ihr Kind wegnehmen
In der "Zeit" berichtet die 27-jährige Stefanie Bause
über ihre Arbeit im Jugendamt Gelsenkirchen.
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31.5.10
Pflegefamilie auf Abruf
Sie sind Eltern und Geschwister auf Zeit - und
gefragter denn je: Bereitschaftspflegefamilien
springen kurzfristig ein, wenn Kinder nicht bei
ihren leiblichen Eltern bleiben können. Doch die
Interims-Familien stecken in einem Dilemma:
Sie sollen Geborgenheit geben - aber auch nicht
zu viel Nähe zulassen.
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25.5.10
Radio-Tipp: Annäherung
an ein Kinderleben
Sonntag, 6. Juni von 11.05 bis 12.00, Feature
NDR Info
Samstag, 4. September 2010, 18.05 bis 19 Uhr,
Deutschland Radio Kultur
Als das
Jugendamt Angelika mit neun aus ihrer Familie
nahm, konnte sie nur unverständlich sprechen,
wusste nicht, wie man mit Messer und Gabel isst,
hatte weder ein eigenes Bett noch eine eigene
Zahnbürste. Bei ihren Pflegeeltern beginnt
Angelika zu erzählen, wie sie zu Hause
eingesperrt und geschlagen wurde, wie Vater,
Onkel und Bruder sie jahrelang sexuell
missbrauchten. Doch warum haben Nachbarschaft,
Schule, Jugendamt so lange nichts von ihrem Leid
bemerkt? Angelika ist inzwischen 19 Jahre alt
und lebt in einer Einrichtung für Menschen mit
Behinderungen.
21.5.10
Trauma-Ambulanz für Kinder und
Jugendliche
Jeder weiß, was Erste Hilfe ist. Wenn ein Unfallopfer
blutend am Straßenrand liegt, sollte man ganz
schnell die Wunde verbinden - und den
Krankenwagen rufen. Bei seelischen Verletzungen,
in der Fachsprache Traumata genannt, sieht die
Sache ganz ähnlich aus, besonders bei Kindern
und Jugendlichen. Die Uni-Kliniken Münster
richten deshalb eine Trauma-Ambulanz für Kinder
und Jugendliche ein.
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20.5.10
Keine einfache Aufgabe, aber eine
machbare
„Ein Pflegekind bei sich aufzunehmen ist keine
leichte Aufgabe, aber eine machbare.“ Gabi
Schmidt, Mitglied einer Pflegeelterninitiativ
weiß, wovon sie spricht. Bereits seit 14 Jahren
betreut sie einen Pflegesohn, der heute 20 Jahre
alt ist.
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18.5.10
Vortragsreihe in Siegen
Die Universität Siegen veranstaltet eine Vortragsreihe
zum Aufwachsen in Pflegefamilien.
Die Vorträge sind kostenfrei und können ohne vorherige
Anmeldung besucht werden.
Donnerstag, 20. Mai 2010, 16.00 Uhr (Am Eichenhang,
Artur Woll Haus)
„Aufwachsen unter schwierigen Bedingungen: Welche
Ressourcen benötigen Pflegekinder?“
Donnerstag, 10. Juni 2010, 16.00 Uhr (Adolf
Reichwein-Str., Audimax)
„Entwicklungsverläufe und Kontinuität in der
Pflegekinderhilfe“
Dienstag, 22. Juni 2010, 20.00 Uhr (Adolf
Reichwein-Str., Audimax)
„Die Familie in der Spätmoderne: hat die Kernfamilie
ausgedient?“
Donnerstag, 1. Juli 2010, 16.00 Uhr (Adolf
Reichwein-Str., Audimax)
„Aufwachsen unter schwierigen Bedingungen: Wie können
professionelle Dienste Belastungen für
Pflegekinder abmildern?“
Donnerstag, 8. Juli 2010, 16.00 Uhr (Adolf
Reichwein-Str., Audimax)
"Aufgaben, Chancen und Risiken von Pflegefamilien aus
bindungstheoretischer Sicht
17.5.10
Schwerer Start
Maik Zender ist eines von 58 Kindern auf Rügen, das bei
einer Pflegefamilie lebt. Die Geschichte des
heute Zwölfjährigen hat Sozialarbeiterin Monika
Hirche besonders bewegt: „Weil er einen so
schweren Start ins Leben hatte.“
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10.5.10
Familienglück auf Zeit
Gerade mal eineinhalb Wochen war Brigitte Körner
"schwanger", dann hielt sie ihren Sohn Felix im
Arm. Überglücklich sei sie gewesen, erzählt die
40-Jährige. "Alle Zweifel und Bedenken waren mit
einem Mal wie weggeblasen." Felix ist ein
Pflegekind.
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10.5.10
Die Fließband-Mama
Seit 20 Jahren bietet die sechsfach-Mutter
Anna-Maria Meister Pflegekindern ein Heim auf
Zeit.
„Ich habe Kinder so unendlich lieb, es erfüllt
mich einfach. Wenn ein Familienurlaub geplant
ist, bucht sie immer noch ein zusätzliches Bett,
weil man als Pflegemutter nie weiß, ob und wann
ein neues Familienmitglied dazu stößt.“
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7.5.10
Nichts geht über Mutterliebe
Überbelastung in der Schwangerschaft hat
negative Folgen für die spätere Lern- und
Denkfähigkeit des Säuglings, doch eine intensive
Betreuung bis zur Krabbelphase kann die
Beeinträchtigung wieder wett machen. Das haben
US-Forscher in einer Studie mit 125 schwangeren
Müttern festgestellt.
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6.5.10
Klage auf Löschung eines Eintrags beim
Jugendamt
Eine Behörde in der Zwickmühle: Da erfährt ein
Jugendamt in Lahr 2007 von der Mutter eines
zweieinhalbjährigen Mädchens, dass das Kind
keinesfalls zu seinen Großeltern in Pflege
gegeben werden dürfe. Sie erklärt, dass sie als
13-Jährige von ihrem Vater sexuell genötigt und
misshandelt worden sei. Er habe auch die Mutter
geschlagen und sei Alkoholiker. Dieser Vorwurf
wiegt schwer, und deshalb entscheidet sich das
Jugendamt dazu, das Mädchen nicht zu den
Großeltern, sondern in eine Pflegefamilie zu
geben. Die Großeltern, insbesondere der
Großvater, der sich keiner Schuld bewusst ist,
beginnen daraufhin einen Kampf um ihre Enkelin,
den sie nach über einem Jahr gewinnen. 2008
entscheidet ein Familiengericht, dass sie die
Pflegschaft für ihre Enkelin übernehmen dürfen. Nun klagt der Großvater weil er
möchte, dass ein alter und widerlegter Eintrag
beim Jugendamt keine Verwendung mehr findet.
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4.5.10
Steine in den Weg gelegt
"Man beißt sich da irgendwie alleine durch", fasst
Pflegemutter Alexandra Becker ihre Erfahrungen
mit dem Jugendamt zusammen. Eine andere
Pflegemutter sagt: "Jeden Stein, den sie finden
konnten, haben sie uns in den Weg geworfen".
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29.4.10
Monatlich 7100 Euro für Akquise von Pflegeeltern
In Wermelskirchen mussten im letzten Jahr Kinder ins
Heim, weil für sie sie keine Pflegefamilien
gefunden werden konnten.
Dies verursachte erhebliche Mehrkosten für den
städtischen Haushalt. Hätten die drei Kinder in
Pflegefamilien untergebracht werden können, so
wären der Stadt dadurch insgesamt "nur" 13 832
Euro an Kosten entstanden. Durch die
Heimunterbringung waren es aber in der Summe 80
676,99 Euro. Damit solche Fälle künftig nicht
mehr eintreten, will die Stadtverwaltung jetzt
den Intensivpädagogischen Dienst Bergisch Land
mit der Akquise und Qualifizierung von
Pflegefamilien beauftragen. Monatlich 7100 Euro
soll die Stadtverwaltung für die Arbeit von zwei
Kräften des Intensivpädagogischen Dienstes
entrichten.
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28.4.10
Bindung
„Aus psychologischer Sicht
ist ein Pflegekind in dem bindungssicheren
Milieu einer Pflegefamilie zunächst gut versorgt
und kann
die Bindung an die leiblichen Eltern gar nicht
verlieren,“ sagt der
Kinder- und Jugendpsychiater Andreas Wiefel.
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24.4.10
Nordrhein Westfalen will weniger Jugendämter
Die Zahl der knapp 200 Jugendämter in
Nordrhein-Westfalen ist nach Ansicht des
Landkreistages Nordrhein- Westfalen viel zu
hoch. Es könne nicht in jedem Jugendamt die
nötige Fachkompetenz für die teils sehr
speziellen Aufgaben vorgehalten werden, sagte
der Präsident des Landkreistages NRW, Thomas
Kubendorff, im Gespräch mit der
Nachrichtenagentur dpa. Deswegen sei eine
Konzentration sinnvoller. Zudem sei es
unwirtschaftlich, so viele Ämter vorzuhalten.
«53 Jugendämter reichen», sagte Kubendorff.
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23.4.10
Westallgäu
Der Bedarf an Pflegeeltern steigt
im Landkreis Westallgäu von Jahr zu Jahr. Waren
es 1996 noch 68 Kinder und Jugendliche, die über
das Jugendamt in andere Familien vermittelt
wurden, mussten verganges Jahr schon 137
unterstützt werden, berichtet das Landratsamt.
Damit hat sich die Zahl innerhalb von zehn
Jahren verdoppelt. Derzeit sind im Landkreis 73
Kinder in 47 Pflegefamilien untergebracht. Es
werden dringend zusätzliche Pflegeeltern
gesucht.
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22.4.10
Biografiearbeit
Am 24. April geht es in Velbert um das Thema „Biografiearbeit
mit Pflegekindern“. Referenten des sind Martina
Lueg und Ludwig Bürger vom Adoptions- und
Pflegekinderdienst der Stadt Velbert. Die
dreistündige Veranstaltung findet im
Familienzentrum in Velbert-Neviges (Schillerstr.
1a) statt und beginnt um 10 Uhr. Die
Veranstaltung ist kostenfrei, um telefonische
Anmeldung wird: 02051-262462.
21.4.10 Aktuelle
Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts
Die
Rückführung eines Kindes zu seinen leiblichen
Eltern nach einer Aufenthaltszeit in einer
Pflegefamilie hängt von einer Risikoprognose ab.
Die Risikogrenze ist bei der Entscheidung über
eine Rückführung des Kindes zu seinen leiblichen
Eltern dann überschritten, wenn unter
Berücksichtigung der Umstände des Einzelfalls
mit überwiegender Wahrscheinlichkeit nicht
auszuschließen ist, dass die Trennung des Kindes
von seinen Pflegeeltern psychische oder
physische Schädigungen nach sich ziehen kann.
Ein solches Risiko ist für das Kind nicht
hinnehmbar. Dieser Grundsatz bedingt, dass eine
gerichtliche Entscheidung rechtswidrig ist, die
eine Verbleibensanordnung von einer mit
Sicherheit zu erwartenden Kindeswohlschädigung
bei Rückkehr des Kindes zu seinen Eltern
abhängig macht. (BVerfG, Beschluss vom
31.03.2010, Az. 1 BvR 2910/09)
20.4.10 Schlechte
Aussichten für Pflegekinder in den USA
Nach einer aktuellen Studie haben
US-amerikanische Pflegekinder schlechte
Aussichten auf eine erfolgreiche Zukunft.
Weniger als die Hälfte hatten mit Mitte zwanzig
einen Arbeitsplatz, drei Viertel der Frauen
bekamen staatliche Unterstützungen und sechzig
Prozent der Männer waren bereits wegen eines
Verbrechens verurteilt worden.
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19.4.10 Geduld
ist ganz wichtig
Eineinhalb Jahre hatten Inka und Dirk Kist sich
informiert, Seminare besucht und hin und her
überlegt. Dann trafen sie die Entscheidung, noch
einmal eine ganz neue Aufgabe zu übernehmen. Die
Kists wurden Pflegeeltern. Sie erklärten sich
bereit, einem Kind ein zweites, ein sicheres
Zuhause zu geben. Eineinhalb Jahre. Viel Zeit
zum Nachdenken. Wenig, wenn es darum geht, die
Verantwortung für ein Kinderleben zu übernehmen.
Zeit muss man sich nehmen, sagt Inka Kist. Zeit
für die Entscheidung und Zeit für die Kinder.
"Geduld ist ganz, ganz wichtig."
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16.4.10 Moers
Das Familiengericht Regensburg hat entschieden,
dass die am 30. Dezember 2009 von ihrer
leiblichen Mutter entführte Fatma (2) in der
Großfamilie des leiblichen Vaters in Izmir
bleiben darf. Das Kindswohl Fatmas sei nicht
gefährdet. Die Richterin wies den Antrag der
deutschen Pflegeeltern aus Regensburg auf
„Rückholung“ der Zweijährigen zurück.
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15.4.10
Bundesverfassungsgericht zum Entzug des
Sorgerechts
Enthalten die Entscheidungsgründe eines Urteils,
durch das den Eltern die elterliche Sorge
entzogen wird, weder Aussagen dazu, welche
konkreten Schäden aufgrund des elterlichen
Verhaltens bei dem Kind gegeben oder zu
befürchten sind, noch ob diese ein Ausmaß
erreichen, das eine teilweise Entziehung der
elterlichen Sorge rechtfertigen würde, verletzt
dies die Eltern in ihrem Erziehungsrecht. Allein
die Feststellung, dass „es dem Kindeswohl am
ehesten entspricht“, wenn das Kind nicht bei
seinen Eltern, sondern in einer
Jugendhilfereinrichtung lebt, ist für das
Vorliegen eine nachhaltigen und schwerwiegenden
Kindeswohlgefährdung nicht ausreichend. (BVerfG,
Beschluss vom 29.01.2010, Az. 1 BvR 374/09)
13.4.10
Elternteil kann nicht zu Untersuchung
gezwungen werden.
Das Familiengericht hat bei Gefährdung des
Kindeswohls Maßnahmen zu treffen, die zur
Abwendung der Gefahr erforderlich sind.
Voraussetzung für ein Eingreifen des
Familiengerichts ist eine gegenwärtige, in einem
solchen Maß vorhandene Gefahr, dass sich bei der
weiteren Entwicklung der Dinge eine erhebliche
Schädigung des geistigen oder leiblichen Wohls
des Kindes mit ziemlicher Sicherheit voraussehen
lässt. Ein Elternteil kann in diesem Rahmen
mangels einer gesetzlichen Grundlage nicht
gezwungen werden, sich körperlich oder
psychologisch untersuchen zu lassen und zu
diesem Zweck bei einem Sachverständigen zu
erscheinen. Verweigert der Elternteil die
Mitwirkung an der Begutachtung, kann er in
Anwesenheit eines Sachverständigen gerichtlich
angehört und zu diesem Zweck sein persönliches
Erscheinen angeordnet werden.
(BGH,
Beschluss vom 17.02.2010, Az. XII ZB 68/09)
12.4.10 Moers
Die Stadt Moers sucht Pflegeeltern für einen
neun Jahre alten Jungen, der derzeit in Herne
von einer Familie betreut wird. „Wir suchen
außerhalb unserer normalen Pflegestellen, weil
sich aus der Pflegezeit möglichst eine Art
Patenschaft auf Dauer ergeben soll“, erläutert
Mitarbeiterin Sabine Schlicht. „Die Mutter ist
derzeit nicht in der Lage ihren Alltag zu
organisieren und sich um ihren Sohn zu kümmern.
Der regelmäßige Kontakt zur leiblichen Mutter
ist aber sehr wichtig für die Entwicklung des
Kindes. Aus diesem Grund suchen wir eine
Pflegefamilie in der Region“.
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8.4.10 Klare
Ansagen
„Es gibt Dinge, die können die Jungs nicht
entscheiden, gerade, wenn es um ihre berufliche
Zukunft geht,“ sagt die Pflegemutter
Heike Reck-Lohmann. Als ihr
Pflegesohn Kevin dagegen sperrte, nicht zur
Schule gehen wollte und einfach wegblieb, spürte
er schnell, dass mit seinen Pflegeeltern in
dieser Hinsicht nicht gut Kirschen essen ist.
Eine Nacht im Heim in Abstimmung mit dem
zuständigen Kreisjugendamt hat ihm schnell
klargemacht, was er selbst nicht will. In der
Familie hat er seine Freiheiten und eine
Struktur. Dinge, die die meisten nicht kennen.
Darum geht es meistens, auch im Hause
Reck-Lohmann: Ein geregelter Tagesablauf, Schule
,„klare Ansagen“ nennt das seine Pflegemutter.
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7.4.10
Vollrausch im Mutterleib
Babys, deren Mütter in der Schwangerschaft
Alkohol trinken, kommen oft mit Schäden im
Gehirn zur Welt. Bis zu 4000 Kinder sind es
jährlich in Deutschland. "95 Prozent der Kinder,
die zu uns kommen, leben bei Pflegeeltern", sagt
der Kinderarzt Hans-Ludwig Spohr vom
Zentrum für Menschen mit angeborenen
Alkoholschäden der Berliner Charité.
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